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Steuergestaltung
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  • BFH spricht wichtiges Urteil

Entschädigung für Überlandleitung steuerfrei

Über den Bau neuer Hochspannungsleitungen sind die betroffenen Anwohner meist wenig erfreut. Geht die Leitung direkt über ein Wohngrundstück, mindert das eindeutig den Wert der Immobilie. In der Regel erhält der Eigentümer deswegen eine Entschädigung von dem Stromkonzern. Dafür gibt's jetzt ein kleines „Zuckerli" vom höchsten Finanzgericht.
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  • Deutsches Steuerrecht schlägt (in Deutschland) britisches Steuerrecht

„Deed of Variation“ wird zur Steuerfalle

Ein britischer Staatsbürger erbt von seiner in Spanien wohnhaften Mutter. Er leitet einen Teil des Erbes auf seinen in Deutschland wohnenden Sohn um. Das wird für beide zur Steuerfalle.
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  • BFH verpflichtet Finanzamt zur Prüfung der Einkünfteerzielungsabsicht

Das Homeoffice ist ein Gewerbeobjekt

Den Raum fürs Homeoffice an den eigenen Arbeitgeber zu vermieten, kann eine feine Sache sein. Auf Dauer müssen damit dann aber auch Einkünfte erzielt werden können. Eine feine Unterscheidung des BFH sorgt für möglicherweise unangenehme Konsequenzen, wenn Abschreibungen entstehen .
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  • Steuerfalle Gebrauchtwagen

Im Zweifel ein Fahrtenbuch führen

Ein Gebrauchtwagen als Firmenfahrzeug kann in der Anschaffung kostengünstig sein. Doch bei der Steuerabrechnung kann „der Schuss nach hinten losgehen". Jedenfalls dann, wenn die private Nutzung nach der Ein-Prozent-Regelung versteuert wird.
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  • Fiskus muss kommunale Vorgabe akzeptieren

Sanierungsbescheid kann nicht zurückgenommen werden

Gesagt ist gesagt, bescheinigt ist bescheinigt – nach diesem Grundstz hat ein Verwaltungsgericht eine Kommune verdonnert, einen fälschlich ausgestellten Sanierungsbescheid aufrecht zu erhalten. Und der BFH hat den Fiskus verpflichtet, sich daran zu halten.
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  • Hessisches Finanzministerium verlangt Anpassung

Politischer Widerstand gegen 6%-„Strafzins“ wächst

Der Bundesfinanzhof hatte jüngst Zweifel an der Verfassungsmäßigkeit von 6% Zinsen bei Steuernachzahlungen angemeldet. Inzwischen formiert sich auch die Politik und fordert eine Absenkung.
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  • BFH urteilt formalistisch – Steuerbefreiung entfällt

Bei Immobilien-Erbschaft auf Grundbucheintrag achten

Wer sein Familienheim steuerfrei an seinen Ehegatten vererben will, sollte auf den rechtzeitigen Grundbucheintrag achten. Einem erbenden Ehegatten wurde das Versäumnis steuerlich zum Verhängnis.
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  • In aller Kürze

Unternehmen: Neue Meldepflichten

Die geplanten Meldepflichten von Steuergestaltungen könnten umfangreich werden. Der DIHK gibt ersten Aufschluss in der jüngsten Ausgabe von „Steuern/Finanzen/Mittelstand". Sie können sie kostenlos unter https://tinyurl.com/y7pepra7 abrufen.
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  • Wer zahlt, ist unwichtig

Auch Sonderausgaben werden bei Ehegatten geteilt

Sonderausgaben von Eheleuten werden steuerlich geteilt. Dabei ist es unerheblich, wer sie tatsächlich aufgebracht hat. Auch wenn dies ein Finanzamt anders sieht ...
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  • Wissen um Umstände schützt Steuerpflichtigen

Finanzamt an Fristen gebunden

Das Finanzamt kann nicht willkürlich Mieteinnahmen aus einer Ferienwohnung zu Liebhaberei erklären. Dies gilt jedenfalls dann, wenn dem Amt schon ein paar Jahre klar war, dass die Berechnungen der Vermieter dies nahe legten.
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  • Außenprüfungen bei Spitzenverdienern

500.000 Euro brutto reichen

Außenprüfungen gibt es für Privateinkommen ab 500.000 Euro. Sie sind auch dann zulässig, wenn der zu Prüfende sehr alt ist. Und die Einkommensgrenze gilt brutto – irgendwelche Verluste werden nicht angerechnet.
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  • Bei ausländischen Autos zählt nicht der Listenpreis

Echter Inlandspreis ist zu versteuern

Auf ausländische Autos sind bei Privatnutzung zwar auch 1% des Neupreises im Monat zu versteuern. Es gilt aber nicht wie bei inländischen Fahrzeugen der Listenpreis, sondern der im Inland übliche Preis.
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  • Koalitionsvertrag sieht Abschaffung der Abgeltungsteuer vor

Abgeltungsteuer fällt

Die neue steuerliche Betrachtung wird für Vermögende noch aus einem anderen Grund relevant.
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  • Investmentfonds

Vertrickt ins neue Steuerwirrwarr

Das Investmentsteuergesetz, das seit Jahresanfang gilt, sorgte für gut gefüllte elektronische Briefkästen. Der Gesetzgeber hat sein Versprechen, dass Fonds, die vor dem 01.01.2009 gekauft wurden, „lebenslang" von der Steuerzahlung auf Kursgewinne aus Aktien und Renten befreit sind, gebrochen. Ab sofort gilt gleiches Recht für alle. Auch diese Altfonds unterliegen künftig mit allen Erträgen der Abgeltungsteuer.
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  • Auf die Einkünfteerzielungsabsicht kommt es an

Nießbrauch und Werbungskosten

Darlehenszinsen für ein nießbrauchbelastetes Grundstück können vorweggenommene Werbungskosten sein. Dafür muss aber klar sein, dass es tatsächlich eine künftige Einkommenserzielungsabsicht gibt.
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  • Doppelte Haushaltsführung von Entfernung abhängig

Mehr als eine Stunde Fahrt

Für die steuerliche Anerkennung einer doppelten Haushaltsführung ist die Entfernung zwischen Wohnort, zweitem Wohnort und Arbeitsstätte entscheidend. Mindestens eine Stunde muss es laut Bundesfinanzhof sein.
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  • Werbungsaufwendungen durch Verwalter

Testamentsvollstrecker absetzbar

Dauerhafte Aufwendungen für Testamentsvollstrecker können steuerlich abgesetzt werden. Bei Einkünften aus Vermietung und Verpachtung müssen diese absetzbaren Werbungsaufendungen Jahr für Jahr gesondert ermittelt werden.
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  • Devisenleergeschäfte mit steuerfreien Gewinnen

Auf Verlusten sitzen geblieben

Bei Leerkäufen mit effektiver Lieferung von Devisen, Gold oder anderen Edelmetallen blieben Gewinne seit der Abgeltungssteuer bis Ende 2016 steuerfrei. Verluste aus solchen Geschäften können aber nicht geltend gemacht und gegengerechnet werden.
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  • Nachträgliche Verbesserungen greifen nicht

Das Recht des Steuerjahres gilt

Besteuerung des Erbe im Jahr des Erbfalles
Für Steuer ist das Jahr des Erbes entscheidend. Copyright: Picture Alliance
Für die Steuer gilt immer das Recht des Jahres, für das die Besteuerung erfolgt. Späteres Rechtsänderungen sind nicht zu berücksichtigen; auch wenn sie erhebliche Auswirkungen wie bei der Erbschaftsteuer haben könnten.
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  • Auswärtige Pflegekosten sind grundsätzlich steuerlich anerkannt

Pflege als außerordentliche Belastung

Eigenanteil für Alten- und Pflegeheim steuerlich geltend machen
Aufwendungen für Alten- und Pflegeheime sind außergewöhnliche Belastungen. Copyright: Picture Alliance
Pflegekosten in einem Heim können als ao. Belastung steuerlich berücksichtigt werden. Neben einem gestaffelten Eigenanteil müssen ggf. aber auch ersparte Kosten im eigenen Haushalt abgezogen werden.
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