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Angespannte Sicherheitslage in Südostasien

Ansteckungseffekte des Taliban-Triumphs

Angespannte Sicherheitslage in Südostasien. Copyright: Pexels
Südostasien fürchtet nach dem Sieg der Taliban über Afghanistan, dass sich militant-islamistische Gruppen auch in den eigenen Ländern stärker ausbreiten können. Die Gefahr besteht, dass dies zu einer autoritären Abwärtsspirale führt.
Die Regierungen Südostasiens fürchten, dass der Triumph der Taliban über Afghanistan Ansteckungseffekte auf islamistische Milizen im eigenen Land haben könnte. Bangladesch, Indonesien, Malaysia und Thailand haben seit Jahren Probleme mit terroristischen Gruppen. Lediglich in den Philippinen scheint es bisher nachhaltig gelungen sein, die Terroristen durch einen regelrechten Krieg im eigenen Land zurückzudrängen.

Mit den neuen Befehlshabern in Kabul haben diese nun einen noch stärkeren Netzwerker, Ausrüster und Ausbilder bekommen. Durch die Sieges-Euphorie der Taliban befürchten Beobachter, dass die Terror-Milizen leichter denn je neue Mitglieder rekrutieren können. Vor allem die indonesische Regierung in Jakarta ist mehr denn je in Habacht-Stellung. Ihr gelingt es seit Jahren nicht, Ableger des Islamischen Staates zu besiegen. Erst im August wurde ein Terroranschlag anlässlich des Unabhängigkeitstages vereitelt. Die Terrorbekämpfungs-Einheit "Densus 88" soll nun stärker ausgebaut werden. Man setzt verstärkt auf Online-Überwachung.

Fazit: Die Sicherheitslage in Südostasien ist angespannt. Die Terror-Gefahr nimmt zu und könnte maßgeblich dazu führen, dass Reisen erschwert werden und autoritäre Maßnahmen um sich greifen.

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