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London geht in die Verlängerung

Aufschub für den Brexit

Die britischen Parlamentarier wollen nicht den von Premierministerin Theresa May ausgehandelten Deal mit der EU akzeptieren. Ein Brexit ohne Deal wollen sie auch nicht. Heute werden sie für die Fristverlängerung bei den Verhandlungen stimmen. FUCHS hatte das so schon vor Wochen geschildert.

Wir hatten es Ihnen angekündigt (FB vom 21.2.): Parlament und Downing Street No. 10 werden bis zur letzten Minute – und ggf. noch darüber hinaus – um den Deal mit der EU pokern. Auch jetzt werden noch reichlich Nebelkerzen geworfen. Die Drohung Brüssels, London müsse schon einen triftigen Grund nennen, warum die Austrittsfrist verlängert werden soll, sonst würde man nicht mitmachen, ist nicht beim Nennwert zu nehmen. Natürlich wird man dem Ansinnen Londons zustimmen. Auch werden die Juristen Möglichkeiten finden, den eigentlich vorgeschriebenen Austrittstermin 29.3. hinauszuzögern. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Und zumindest dieser Wille darf auf beiden Verhandlungsseiten unterstellt werden. Nächster Austrittstermin (mit Vertrag und Übergangsfrist): Juni 2019.

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