Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-0
0,00 €
495
Verarbeitendes Gewerbe

Digitalisierung spart Ressourcen

Die Digitalisierung liefert einen Produktivitäts-Schub, weil Verwaltungsaufgaben automatisiert werden können. In der Produktion kann sie aber auch zur Einsparung von Material und Energie beitragen.
Konsequente Digitalisierung führt zu – erheblichen – Ressourceneinsparungen. Allein im verarbeitenden Gewerbe können dadurch bis zu 25% bei Material- und Energieverbrauch eingespart werden. Das zeigt eine Studie des Bundesumweltministeriums. Gerade eine Senkung des Energieaufwands ist attraktiv. Denn hier müssen Sie im Zeitverlauf mit steigenden Kosten rechnen. Materialkosten insgesamt machen im verarbeitenden Gewerbe im Durchschnitt 43% der Gesamtkosten aus. Einige Beispiele für Sparansätze: Reduzieren Sie den Umlaufbestand und erkennen frühzeitig Fehlproduktionen. Möglich ist die jederzeit abrufbare Prozessinformation. Damit lässt sich eine Überproduktion vermeiden. Durch frühzeitige Ortung fehlerhafter Teile im Produktionsprozess werden diese sofort ausgesondert und nicht weiterverarbeitet. Im konkreten Fall reduzierte sich der Umlaufbestand um 25% bei einer Materialeinsparung in gleichem Umfang. Energieeinsparungen von bis zu 50% sind durch die sofortige Erkennung von Lecks in einem Druckluft-System möglich. Die Mader GmbH & Co KG bietet ihren Kunden eine Druckluft-Leckage-App als Service an. Lecks im Druckluft-System werden von Sensoren erkannt, sobald sie auftreten. Virtuelle Muster sparen die Fertigung realer Modelle. Das virtuelle Modell wird mit dem Kunden besprochen, um Änderungen einzufügen. Nun reicht die Fertigung eines einzigen Testmodells häufig aus, wo früher mehrere nötig waren. Die Einsparung liegt bei 25% der Kosten im Modellbau.

Fazit: Eine Berechnung möglicher Ressourceneinsparungen kann zeigen, wo sich die Digitalisierung am schnellsten rechnet.

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Start einer neuen Artikelserie in FUCHS-DEVISEN

Kryptowährungen fahrlässig vernachlässigt

Kryptowährungen stehen in Deutschland nicht hoch im Kurs. Zu Unrecht wie wir meinen. Copyright: Picture Alliance
Kryptowährungen stehen in Deutschland bisher nicht hoch im Kurs. Selbst hinter europäischem Durchschnitt bleiben die Deutschen bei der Bitcoin-Nutzung weit zurück. Doch mit den Anwendungsmöglichkeiten im betrieblichen Zahlungsverkehr sollten sich Unternehmer unbedingt beschäftigen. Die Redaktion FUCHS-DEVISEN startet eine neue Serie und macht die Möglichkeiten von Kryptowährungen transparent.
  • Fuchs plus
  • LGT Bank AG, Vermögensmanagement TOPS 2019: Qualifikation

Werte und Individualität – mit kleinen Abstrichen

Die LGT Bank hat die grüne Ampel verdient.
"Wir legen Wert auf Werte" – so präsentiert sich die LGT im Netz und verspricht professionelle Anlagekompetenz sowie individuelle Beratung für private und institutionelle Anleger. 3.188 Mitarbeiter kümmern sich unter Leitung der Fürstenfamilie von Liechtenstein weltweit um die Kunden. Wir gehen mit hohen Erwartungen ins Gespräch – und werden in weiten Teilen nicht enttäuscht.
  • Fuchs plus
  • comdirect bank AG

Nummer Eins beim Online-Wertpapierhandel

Die comdirect bank AG profitiert von den Börsenturbulenzen. Copyright: Picture Alliance
Durch Übernahmen will die Comdirekt Bank ihre Marktstellung ausbauen. Die Tochter der Commerzbank ist Deutschlands Marktführer beim Online-Wertpapierhandel. Diese Marktstellung gilt es zu behaupten.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Des Bauern Leid ist manchen Anlegers Freud‘

Mit dem Turbo gegen eine miese O-Saft-Ernte

Hier zu kalt, dort zu warm: Die großen Orangen-Anbaugebiete in den USA werden in diesem Jahr nur einen dürftigen Ertrag einfahren. Des Bauern leid, ist manchen Anlegers Freud' – denn auch auf die erwarteten Ernteausfälle lässt sich spekulieren.
  • Fuchs plus
  • Das Jahreshoch ist überschritten

Öl-Rally beendet

Öl-Investoren sollten umdenken. Copyright: Picture Alliance
Der Ölpreis war zuletzt nochmals kräftig angezogen. Doch spätestens das Treffen Trump/Putin hat dem Preis einen Dämpfer versetzt. Wer auf den Ölpreis spekuliert, muss jetzt umdenken.
  • Fuchs plus
  • Japans Währung verliert Nimbus als sicherer Hafen für Asien

Langfristiger Aufwärtstrend beim Yen durchbrochen

Der langfristige Aufwärtstrend beim Yen ist durchbrochen. Dafür gibt es insbesondere wirtschaftliche Gründe. Die Situation wirkt selbst-verstärkend. Für Yen-Anleger ergeben sich dennoch Chancen.
Zum Seitenanfang