Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
2348
Mobile Payment

Durchbruch weiter nicht in Sicht

Apple wollte Pionier sein. Doch Mobile Payment bleibt für den Einzelhandel vorerst Zukunftsmusik.
Der Durchbruch des sogenannten Mobile Payment wird noch einige Zeit auf sich warten lassen – wenn er denn überhaupt kommt. Darauf deuten die ersten Erfahrungen mit einem viel beachteten Vorzeigeprojekt auf diesem Sektor hin. Vor einem Jahr startete der Technik-Konzern Apple ein eigenes Mobile-Payment-System: Apple Pay. Das besondere an der Ein-Jahres-Bilanz von Apple Pay: Es gibt gar keine. Der gewöhnlich nicht gerade kommunikationsschwache Technik-Gigant verweigert beharrlich jede Auskunft über die Nutzungszahlen seines Vorzeigeprojekts. Das legt den Schluss nahe, dass dies bisher alles andere als eine Erfolgsgeschichte ist. Außerdem ist die ursprünglich geplante schrittweise internationale Ausdehnung von Apple Pay ausgeblieben. Bisher ist das „Bezahlen mit dem Apfel“ nur in Großbritannien und den USA möglich. Über eine Einführung in Kanada wird zwar heftig spekuliert, eine klare Ankündigung hat es von Konzernseite aber nicht gegeben. Auch für den deutschen Markt gibt es bisher nur Gerüchte. Das ist ein starkes Indiz dagegen, dass sich Mobile Payment in absehbarer Zeit auf dem deutschen Markt durchsetzen wird.

Fazit: Händler, die über eine Aufrüstung in diesem Bereich nachdenken, können entsprechende Investitionen ruhig noch eine Weile liegen lassen, ohne Wettbewerbsnachteile gegenüber der Konkurrenz befürchten zu müssen.

Neueste Artikel
  • Gesamtschau und Wochenbericht in KW 29 für PP V, PP VII, PP VIII und PP IX

FUCHS-Performanceprojekte: Risikodisziplin bleibt der entscheidende Erfolgsfaktor

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Vier Projekte, hunderte Anlageentscheidungen und völlig unterschiedliche Strategien. Dennoch zeigt die aktuelle Auswertung der FUCHS-Performance-Projekte ein erstaunlich einheitliches Bild. Nicht die aggressivsten Portfolios stehen vorne, sondern die Manager mit der konsequentesten Risikokontrolle. Während einzelne Häuser spektakuläre Vermögensstände erreichen, überzeugen andere durch außergewöhnliche Stabilität. Lesen Sie hier.
  • Fuchs plus
  • Wochenbericht zu Projekt IX in KW 29: Vermögensverwalter im Belastungstest

BTV, Berliner Sparkasse, Deka und LLB vor der Benchmark

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Das Benchmarkdepot setzt auch in Projekt 9 (Stiftungsportfolio) hohe Maßstäbe. Dennoch gelingt vier Vermögensverwaltern der Sprung über die Referenzmarke. Während die Bank für Tirol und Vorarlberg das Feld beim Vermögensstand anführt, überzeugen Berliner Sparkasse, Deka Vermögensmanagement und die Liechtensteinische Landesbank mit konstant starken Ergebnissen. Die aktuellen Zahlen zeigen, wer Risiken kontrolliert und warum die Mehrheit der Teilnehmer hinter der Benchmark zurückbleibt.
  • Fuchs plus
  • Wochenbericht zu Projekt VIII: Sieben schlagen die Benchmark

Genève Invest, Hansen & Heinrich und FV Frankfurter Vermögen vorne

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Das Benchmarkdepot gilt in Projekt 8 als Messlatte für aktives Fondsmanagement. Dennoch haben sieben Vermögensverwalter den Referenzwert inzwischen übertroffen. Während Genève Invest den größten Vermögensvorsprung erzielt, überzeugt FRÜH & PARTNER mit einer außergewöhnlichen Kombination aus Rendite und Risikokontrolle. Viele bekannte Namen bleiben dagegen hinter dem Maßstab zurück. Die aktuellen Zahlen zeigen, wer echten Mehrwert schafft und wer Anlegern aktuell wenig Mehrertrag bietet.
Zum Seitenanfang