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Bankenrevolution: Wie Fintechs und Auslandsbanken den Markt erobern

Bankenmarkt: Neue Konkurrenten, neue Möglichkeiten

Der Wettbewerb im Bankensektor spitzt sich zu. Welche Strategien verfolgen ausländische Banken? Wie reagieren traditionelle Geldhäuser?

Der Wettbewerb im Bankensektor nimmt kräftig zu. Einerseits konkurrieren die klassischen Institute wieder schärfer um Kunden. Insbesondere die spanischen Bankriesen BBVA und Santander versuchen durch gute Angebote, das Geschäft von Commerzbank und Deutscher Bank abzugreifen. Hinzu kommen die Fintechs und Direktbanken, die mit teils aggressiven Angeboten um Marktanteile ringen. Ganz vorne dabei sind N26, Trade Republik und Revolut. 

Fundamentale Verschiebungen im Banken-Markt

Die Verschiebungen manifestieren sich in Zahlen. Der Anteil der traditionellen Geldhäuser ging in den vergangenen 10 Jahren in Deutschland von 88% auf 55% zurück. Der Anteil der Neobanken ist in dieser Zeit von 2% auf 30% gestiegen. Das ist aus dem McKinsey German Retail Banking Report 2025 abzulesen. Insbesondere ausländische Bankhäuser halten den deutschen Markt aber für lukrativ. Die spanische BBVA und die italienische Intesa Sanpaolo glauben, dass für sie noch etwas zu holen ist. Der Übernahmeversuch der Unicredit bei der Commerzbank passt in dieses Bild. 

Interessant ist die Fokussierung der Banken auf Segmente. JP Morgan will im zweiten Quartal 2026 ins Firmenkundengeschäft in Deutschland einsteigen. Hier preschen derzeit die Direktbanken immer stärker vor. Die Neobanken konzentrieren sich eher auf deutsche Selbständige und kleine Unternehmen, für die traditionelle Banken oft zu langsam funktionieren. Beim klassischen Firmen-Kreditgeschäft, das mit enormen Risiken verbunden ist, haben die größeren Finanzinstitute aber weiter die Nase vorne. Anbieter wie Qonto sitzen hier aber in den Startlöchern.

Fazit: Die Bankenlandschaft ist kräftig in Bewegung, der Wettbewerb sehr intensiv. Für Unternehmen ist das eine gute Ausgangslage, in der die Möglichkeiten größer werden.
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