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Unternehmensfinanzierung

Nach dem Brexit-Referendum: Kreditumfeld optimal

Das Brexit-Referendum lässt die Zinsen rutschen - und macht Finanzierungen noch billiger.
Der Brexit wirkt auch am Kreditmarkt. Noch einmal verbilligen sich nach dem Referendum Finanzierungen deutlich. Zuvorderst profitiert davon Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU): Wer dem Bund Geld leiht, zahlt drauf. Inzwischen ist die Rendite sogar für Anleihen mit 10-jähriger Laufzeit mit -0,11% negativ. Der Zinsrutsch schlägt auf die Konditionen für Unternehmensfinanzierungen durch. Gegenüber dem Vormonat sind diese über die gesamte Zinsstrukturkurve nochmal nach unten gerutscht. Das Finanzierungsklima bei KMU ist auf einem Allzeithoch. Das bestätigt eine KfW-Umfrage. Aber es gibt Ausnahmen: Kleine und junge Unternehmen müssen höhere Hürden überwinden. Schwierig bleibt der Kreditzugang auch für Innovations-, Digitalisierungs- und Auslandsprojekte. Die ifo Kredithürde ist minimal von 14,2 auf 14,5 gestiegen. Damit empfinden noch immer historisch wenige Firmen die Kreditvergabe durch die Banken als restriktiv. Tendenziell steigt die Hürde für kleine Unternehmen seit einigen Monaten sanft an. 18,8% aller kleinen Unternehmen mit einem Umsatz bis zu 50 Mio. Euro empfinden die Banken derzeit als restriktiv. Ein Problem für die Kreditversorgung der Wirtschaft lässt sich daraus nicht ablesen. Die höheren Anforderungen der Banken ergeben sich aus deren geringer Verdienstmarge bei Unternehmenskrediten. Laut Bundesbank zahlen die Banken seit etlichen Monaten sogar drauf. Die Margen sind unter der Nulllinie. Und für durchschnittliche Kredite sinken sie weiter. Darum ziehen die Banken, wenn sie denn können, die Margen bei riskanteren Krediten – Ausleihungen an kleine Unternehmen gehören dazu – an.

Fazit: Das Finanzierungsumfeld für Unternehmen bleibt auch auf längere Sicht äußerst komfortabel.

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