Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-0
0,00 €
339
Unternehmen | Finanzierung

Schneller ans Geld

Lieferanten gehen oft in Vorleistung und leiden unter Liquiditätsproblemen. Teilnahme am Supplier Chain Finance bietet die Chance ohne hohen Kostenaufwand Liquidität zu befreien.
Immer beliebter wird eine bestimmte Art des Forderungsverkaufs. Unternehmen, die regelmäßig an große Konzerne liefern, können damit schneller an ihr Geld kommen. Dies läuft über eine Dreiecksbeziehung, in die der Konzern als Abnehmer, das liefernde Unternehmen und die Hausbank des Konzerns eingebunden sind (Supplier Chain Finance, SCF). Der Clou: Die Bank übernimmt unmittelbar die Rechnungsbegleichung anstelle des schuldenden Konzerns. Der Lieferant muss zwar eine Art Skonto zu Lasten seiner Marge gewähren. Damit bezahlt er die Bank für ihren Dienst. Dafür hat er aber schnell wieder Liquidität und spart sich möglicherweise teure Zwischenfinanzierungen. Der Bundesverband Einkauf und Logistik (BME) beobachtet, dass Großunternehmen in jüngerer Zeit verstärkt diese Möglichkeit nutzen. Sie wollen damit ihren Einkauf optimieren. In der Regel entscheidet der Großabnehmer, ob ein Lieferant in das Programm aufgenommen wird. Der Verkäufer profitiert dabei von der Bonität des Großabnehmers. Ist der Lieferant einmal ins System aufgenommen, kann die Auszahlung im Laufe zweier Tage erfolgen, sagt uns Bernd Sooth, Leiter der Abteilung Global Trade Solutions der BNP Paribas. Der Anfangsaufwand ist allerdings hoch.

Fazit: Als Lieferant eines Großkunden sollten sie sich über das Supplier Finance Program ihres Käufers erkundigen.

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • M.M.Warburg & CO KGaA, Vermögensmanagement TOPS 2019: Qualifikation

Vertane Zeit

Die Ampel der M.M. Warburg steht auf Rot.
Mittelmäßige Leistungen lassen sich eher verzeihen, wenn man nur Mittelmäßigkeit erwartet. Im Falle der Warburg-Bank erwarten wir allerdings Besonderes – und zwar im positiven Sinne. Die Realität ernüchtert uns allerdings auf ziemlich eindeutige Art.
  • Fuchs plus
  • Schwäbische Bank AG, Vermögensmanagement TOPS 2019: Qualifikation

Lange Diskussion, begrenzter Ertrag

Die Ampel der Schwäbischen Bank steht auf Rot.
Seit 2015 ist die Schwäbische Bank eine hundertprozentige Tochter des Hamburger Bankhauses M.M. Warburg & CO. Wir sind an einem individuellen Angebot interessiert, und dachten, dass die schwäbische Dependance einer Hamburger Institution unter den Geldhäusern immer einen Besuch wert sei. Jetzt denken wir das nicht mehr.
  • Fuchs plus
  • Die 51%-Attacke als theoretisches Gefährdungspotenzial für die Blockchain

Wie sich Kryptogeld attackieren lässt

Hacking ist bei Kryptowährungen möglich - aber sinn- und wertlos. Copyright: Pixabay
Ist Krypotgeld angreifbar? Lässt es sich manipulieren? Die Unkenntnis um die Funktionsweise der Blockchain führt immer wieder zu fabelhaften Risikohinweisen. Tatsächlich gibt es eine Möglichkeit, Kryptogeld zu attackieren. Aber praktisch wäre eine solche Attacke sinn- und wertlos.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Bank Schilling & Co AG, Vermögensmanagement TOPS 2019: Qualifikation

Reden ist nicht alles

Die Ampel der Bank Schilling steht verdientermaßen auf Grün.
Die Bank Schilling legt nach eigener Aussage großen Wert auf eine persönliche und partnerschaftliche Beziehung zu den Kunden. Das Beratungsgespräch scheint das zunächst zu bestätigen, wir fühlen uns rundum wohl.
  • Fuchs plus
  • UBS Europe SE, Vermögensmanagement TOPS 2019: Qualifikation

Die UBS enttäuscht (erst) am Ende

Die UBS Europe hat die grüne Ampel verdient.
Auf ihrer Internetseite trägt die Bank ordentlich auf: „Wir bei UBS Wealth Management haben eine klare Mission: Wir arbeiten mit Ihnen an einer besseren Zukunft - für Ihre Anlagen, für Ihr Unternehmen und schließlich auch für Ihre Familie." Uns würde erst mal eine gute Vermögensberatung reichen. Die bekommen wir durchaus. Aber am Ende ...
  • Fuchs plus
  • Zurückhaltende Investitionsbereitschaft

Nur Liebhaberei in Deutschland

Auf dem Kunstmarkt fehlt den Deutschen der materielle Zugang. Für viele steht die Ästhetik im Vordergrund. Erst nach und nach entdecken vor allem junge Sammler hier die Möglichkeiten von Kunst als Anlageobjekt.
Zum Seitenanfang