Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
1633
Finanzierung

Strategisch denken und handeln

Auch unter den derzeit guten Bedingungen sollte die Unternehmensfinanzierung strategisch durchdacht sein.
Auch wenn die Rahmenbedingungen auf der Finanzierungsseite derzeit extrem günstig sind: Unternehmensfinanzierung bleibt eine strategische Aufgabe. Viele Unternehmer, insbesondere kleinere Mittelständler, vernachlässigen das jedoch und kümmern sich oft zu kurzfristig (operativ) darum. Das erhöht die Risiken und kostet meist mehr Geld als nötig. Bei der strategischen Finanzplanung sollten Sie einen Zeitrahmen von zwölf, besser noch 24 Monaten im Blick haben. Für diesen Zeitraum sollte der grundsätzliche Finanzierungs- und Liquiditätsbedarf sehr klar sein. Wer genau weiß, in welchem Monat Kredite zu verlängern oder aufzunehmen sind, kann gezielt darauf hin arbeiten. Gerade im aktuellen Zinsumfeld bieten sich dann auch Gestaltungsoptionen, z. B. die Zusammenlegung und Verlängerung kleinerer Kredite. Auch die vollständige Ablösung alter Verbindlichkeiten kann sinnvoll sein. Ein zeitlicher Vorlauf zur Finanzplanung ist bares Geld wert. Eine bessere Übersicht über den konkreten Finanzierungsbedarf hilft Ihnen dabei, in Ruhe diverse Angebote zu vergleichen und somit auch bessere Konditionen auszuhandeln. Dabei sollten Unternehmer in jedem Fall mindestens zweigleisig fahren. Es wäre nahezu fahrlässig, sich nur auf die Hausbank oder die örtliche Sparkasse zu verlassen. Denn angesichts der Mickerzinsen gehen viele Banken mit relativ hohen Angeboten in die Verhandlung; Spielraum nach unten besteht aber fast immer. Das Verhandeln kann sich lohnen: Bei einer Kreditsumme von 500.000 Euro macht ein Unterschied von 0,2 Prozentpunkten im Jahr immerhin eine Differenz von 1.000 Euro p. a. aus.

Fazit: Planen Sie die Unternehmensfinanzierung grundsätzlich strategisch und möglichst im Jahresturnus voraus. Das spart Geld und meist auch noch Nerven.

Neueste Artikel
  • Gesamtschau und Wochenbericht in KW 29 für PP V, PP VII, PP VIII und PP IX

FUCHS-Performanceprojekte: Risikodisziplin bleibt der entscheidende Erfolgsfaktor

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Vier Projekte, hunderte Anlageentscheidungen und völlig unterschiedliche Strategien. Dennoch zeigt die aktuelle Auswertung der FUCHS-Performance-Projekte ein erstaunlich einheitliches Bild. Nicht die aggressivsten Portfolios stehen vorne, sondern die Manager mit der konsequentesten Risikokontrolle. Während einzelne Häuser spektakuläre Vermögensstände erreichen, überzeugen andere durch außergewöhnliche Stabilität. Lesen Sie hier.
  • Fuchs plus
  • Wochenbericht zu Projekt IX in KW 29: Vermögensverwalter im Belastungstest

BTV, Berliner Sparkasse, Deka und LLB vor der Benchmark

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Das Benchmarkdepot setzt auch in Projekt 9 (Stiftungsportfolio) hohe Maßstäbe. Dennoch gelingt vier Vermögensverwaltern der Sprung über die Referenzmarke. Während die Bank für Tirol und Vorarlberg das Feld beim Vermögensstand anführt, überzeugen Berliner Sparkasse, Deka Vermögensmanagement und die Liechtensteinische Landesbank mit konstant starken Ergebnissen. Die aktuellen Zahlen zeigen, wer Risiken kontrolliert und warum die Mehrheit der Teilnehmer hinter der Benchmark zurückbleibt.
  • Fuchs plus
  • Wochenbericht zu Projekt VIII: Sieben schlagen die Benchmark

Genève Invest, Hansen & Heinrich und FV Frankfurter Vermögen vorne

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Das Benchmarkdepot gilt in Projekt 8 als Messlatte für aktives Fondsmanagement. Dennoch haben sieben Vermögensverwalter den Referenzwert inzwischen übertroffen. Während Genève Invest den größten Vermögensvorsprung erzielt, überzeugt FRÜH & PARTNER mit einer außergewöhnlichen Kombination aus Rendite und Risikokontrolle. Viele bekannte Namen bleiben dagegen hinter dem Maßstab zurück. Die aktuellen Zahlen zeigen, wer echten Mehrwert schafft und wer Anlegern aktuell wenig Mehrertrag bietet.
Zum Seitenanfang