Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-0
0,00 €
560
KfW-Kreditangebote schließen Lücke

Geld ohne Sicherheiten

Unternehmen haben große Probleme, Digitalisierungsprojekte zu finanzieren. Der Grund: es mangelt an Sicherheiten für Kredite. Eine staatliche Bank bietet Lösungen.
Die KfW packt ein Finanzierungsproblem des Mittelstandes an: die Frage nach den Sicherheiten bei Digitalisierungsprojekten. Die Förderbank hilft damit die Finanzierungslücke bei Investitionen in die Digitalisierung zu schließen. Die KfW übernimmt – unterstützt von der EU aus dem Juncker-Programm – auf Wunsch 70% des Kreditrisikos (Haftungsfreistellung der Hausbank). Dazu gibt es zwei neue Programme mit günstigen Konditionen. Der Zinssatz beginnt bei 1% p.a., die Laufzeiten betragen bis zu zehn Jahre. Die KfW unterstützt ERP-Mezzanine für Innovation und langfristige Produkt- oder Prozessentwicklungen sowie marktnahe Forschungen, die sich vom Stand der Technik in der EU abheben oder neu für das Unternehmen sind. Mit dem ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit werden bis zu 25 Mio. Euro pro Vorhaben  und Unternehmen finanziert. Die Bandbreite an möglichen Projekten ist umfangreich: Aufbau eines Online-Shops, betriebliche Weiterbildungsmaßnahmen im Bereich Digitalisierung, Aufrüstung der IT-Sicherheit oder der Eintritt in die Industrie 4.0. Unternehmen, die sich in der Vergangenheit als innovativ ausgezeichnet oder hohe Forschungsausgaben haben, können sich sogar grundsätzlich jedes Vorhaben fördern lassen.

Fazit: Programme, die genau da ansetzen, wo andere Banken überfordert scheinen.

Hinweis: Die Programme ERP-Mezzanine für Innovation und ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit finden Sie unter www. kfw.de.

Meist gelesene Artikel
  • Deutschland schröpft seine Mittelschicht

Erstklassig nur bei Steuern und Abgaben

Ralf Vielhaber
Die OECD hat neuste Zahlen zur Belastung der Löhne mit Steuern und Abgaben vorgelegt. Und zeichnet da für Deutschland ein in Teilen erschreckendes Bild. Vor allem, wenn man an die Zukunft denkt.
  • Im Fokus: Aktien aus Neuseeland

Lukrative Titel vom anderen Ende der Welt

Auf der Suche nach spannenden Titeln in Neuseeland Copyright: Pixabay
Von Deutschland aus betrachtet, liegt Neuseeland am anderen Ende der Welt. Dieser Tatsache ist es wohl geschuldet, dass neuseeländische Titel bei hiesigen Anlegern kaum eine Rolle spielen. Das ist angesichts lukrativer Unternehmen und Investments ungerechtfertigt. Einige davon stellen wir heute vor.
  • Fuchs plus
  • FXFlat

Der Sieger im Ranking

FXFlat markiert im aktuellen Ranking die Benchmark für Broker. Mit einem hauchdünnen Vorsprung sichert sich der Broker den ersten Platz. Wir gratulieren dazu und sind dgespannt, ob uns der Broker auch im nächsten Jahr eine so tolle Leistung bietet.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Die alten Rezepte wirken nicht mehr

Geldpolitik völlig losgelöst

Charles Evans begreift die aktuelle Geldpolitik der Fed als restriktiv. Angesichts der aktuellen Zinsen scheint das eine steile These zu sein. Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen jedoch, dass althergebrachte Rezepte ihre Wirkung verloren haben.
  • Fuchs plus
  • Japans Trumpf ist die Schwäche der Anderen

Steuererhöhungen stehen an

Anstehende Steuererhöhungen in Japan werden in Zukunft die Konjunktur belasten. Für den Yen ergibt sich daraus ein trüber Ausblick. Die Stärke des Yen liegt aktuell vor allem in der Schwäche der Anderen.
  • Fuchs plus
  • Die Konjunktur kühlt sich weiter ab

Eurozone liefert schwache Signale

Die Konjunktur innerhalb der Eurozone verliert weiter an Fahrt. Indikator dafür sind die sinkenden Import- und Exportzahlen. Für die Perspektive des Euro zeichnet sich dadurch ein klares Bild.
Zum Seitenanfang