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Höhere Zahlungsrisiken auch in USA

In Amerika drohen Zahlungsausfälle

Die Zahlungsrisiken in Nord- und Südamerika nehmen beträchtlich zu. Das hat gravierende Folgen.
Die Zahlungsrisiken in Nord- und Südamerika nehmen beträchtlich zu. 46,2% des Gesamtwerts inländischer B2B-Rechnungen in Brasilien, Kanada, Mexiko und den USA waren in den vergangenen zwölf Monaten am Fälligkeitstag noch nicht bezahlt worden ermittelte der Kreditversicherer Atradius. Zudem waren bei der Hälfte der befragten Unternehmen auch 90 Tage nach Fälligkeit 25% die Forderungen nicht beglichen. Das hat gravierende Folgen. 35% der von der Zahlungsverzögerung betroffenen Unternehmen zahlten nun ihrerseits verspätet oder mussten sich höhere Kreditlinien verschaffen. Betroffen von Unpünktlichkeit bei Zahlungen ist fast jedes Unternehmen. 96% der befragten US-Unternehmen registrieren verspätete Zahlungseingänge. Das sind mehr als in Brasilien, Mexiko (jeweils 93) und Kanada (89%). In Europa liegt die Vergleichsquote bei 90%. In den kommenden zwölf Monaten rechnen die Unternehmen mit zunehmenden Verspätungen. Totalausfälle gibt es bisher kaum. Abschreibungen auf inländische Forderungen machen 1,5% des Umsatzes aus, bei ausländischen sind es aktuell 0,6%. Besonders betroffen sind Unternehmen in Brasilien und Mexiko.

Fazit: Steigende Zinsen und sich abwertende Währungen wie der US-Dollar werden die Zahlungsmoral weiter beeinträchtigen. Richten Sie sich darauf mit einem entsprechendem Forderungsmanagement ein.

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