Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-0
0,00 €
870
Mobile Payment

Angst vor dem Bezahlen

Es wird noch geraume Zeit dauern, bis sich Mobile Payment in Deutschland etabliert.
Das Bezahlen mit dem Smartphone können sich zwar viele Konsumenten vorstellen. Sie haben aber Angst, es selber einzusetzen. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Instituts für Handelsforschung Köln im Auftrag des Online-Bezahlservice PayPal. Befragt wurden 500 Personen. Die größten Hindernisse für eine stärkere Nutzung von Mobile Payment sind psychologischer Natur. Fast 44% der Befragten haben Angst vor dem sozialen Druck an der Kasse. Der entsteht schnell, wenn man mit dem Bezahlprozess die Kunden hinter sich in der Schlage aufhält. Das ist eine Situation, die jeder kennt, der einmal an der Kasse nicht genug Bargeld bereit hatte oder die PIN seiner EC-Karte falsch eingegeben hat. Beim Mobile Payment fürchten viele, den Bezahlvorgang allein deshalb nicht schnell genug abwickeln zu können, weil inkompetente Kassierer oder eine fehlerhafte Technik dies verhindern. Diese Angst kann in der Praxis voraussichtlich nur schwinden, wenn bei anderen Kunden ein reibungsloser Bezahlvorgang mittels Mobile Payment beobachtet wird. Außerdem glauben 38% der Befragten, dass ihre Daten nicht ausreichend geschützt werden. Die meisten Befragten sind aber durchaus von den Vorteilen der Technologie überzeugt. 68% geben an, dass sie kein Kleingeld mehr benötigen würden, wenn es möglich wäre, mit dem Telefon zu zahlen. Fast ebenso viele fänden es gut, jederzeit einkaufen zu können. Fast jeder Zweite findet es begrüßenswert, keine Geldbörse mehr mit sich führen zu müssen.

Fazit: Wer eine Mobile-Payment-Anlage in seinem Geschäft aufstellen möchte, muss damit rechnen, dass es noch Jahre dauert, bis diese auch nennenswert genutzt wird. Allerdings ist es durchaus möglich, dass die Technologie das Image des Unternehmens verbessert.

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Im Fokus: Defensive Aktien

Sichere Titel im Warenkorb

Defensive Titel sichern das Portfolio ab Copyright: Pixabay
An den Börsen nehmen die Unsicherheiten zu. Handelskonflikte, Atom-Abkommen, sogar Tweets treffen die Aktienmärkte immer wieder empfindlich. Konjunkturunabhängige Titel lassen sich davon wenig beeindrucken. Dazu zählen unter anderen Aktien von Lebensmittelhändlern, von denen wir zwei vorstellen. Auch ein Pharma-Unternehmen zählt zu unseren defensiven Favoriten.
  • Fuchs plus
  • Im Fokus: Wasserstoff und Brennstoffzellen

Suche nach Diesel-Alternativen treibt an

Wasserstoff-Atom Copyright: Pixabay
Saubere, ökologische und nachhaltige Antriebsmöglichkeiten sind derzeit gefragt. Dass man Wasserstoff als Energieträger nutzen kann, lernt man bereits im Chemie-Unterricht in der Schule. Auch heute schon, kann man mit einem Wasserstoff-Motor nicht unerhebliche Reichweiten erreichen. Durch die Diesel-Diskussion werden diese Motoren stärker gefragt. Findige Konzerne werden auf ebenso innovative Zulieferer aus der Branche angewiesen sein. Wir stellen einige der potenziellen Profiteure vor.
  • Nestlé S.A.

Preiserhöhungen sind Kurstreiber

Schon fast stoisch scheint der Kursverlauf von Nestlé die momentane Börsenkorrektur zu ignorieren. Die Aktie kennt derzeit nur die Richtung gen Norden. das macht die Aktie zu einem Sicherheit bringenden und zugleich profitablen Titel in den Depots der Anleger.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Weitere Preisdynamik zu erwarten

Eindeckungsrally bei Mais läuft

Shortverkäufer müssen sich mit Mais eindecken. Das treibt den Preis kräftig nach oben. Wie sich Anleger jetzt verhalten sollten .
  • Fuchs plus
  • Kryptowährung in einem Quartal von 3.000 auf 8.000 USD gestiegen

Was es mit dem Kursanstieg von Bitcoin auf sich hat

Bitcoin hat ein enormes Wertsteigerungspotenzial.
Solche Kursschwankungen kennt man sonst nur bei Inflationsgeld: Die Hartwährung Bitcoin stieg in wenigen Monaten von 3.000 auf kann 8.000 USD. Zwei Jahre zuvor hatte sie schon einen Kurssturz erlebt. Das alles ist normal. Wir sagen warum. Und was Investoren nun zu erwarten haben.
Zum Seitenanfang