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Basalt nimmt große Mengen auf

CO2 im Gestein speichern

Co2 lässt sich in Basalt-Gestein binden. Copyright: Pixabay
CO2 lässt sich recht günstig aus der Atmosphäre entfernen und dauerhaft speichern. Das zeigen isländische, französische und amerikanische Wissenschaftler. Wenn CO2 in reaktives Gestein wie etwa Basalt gespritzt wird, mineralisiert es. Das bedeutet, es wird zu Gestein und verbleibt somit dauerhaft im Boden. Das birgt Chancen.

CO2 lässt sich recht günstig aus der Atmosphäre entfernen und dauerhaft speichern. Das zeigen isländische, französische und amerikanische Wissenschaftler. Wenn CO2 in reaktives Gestein wie etwa Basalt gespritzt wird, mineralisiert es. Das bedeutet, es wird zu Gestein und verbleibt somit dauerhaft im Boden.

Sicherer als die Speicherung in alten Gaslagerstätten

Die Verbindung mit Basalt ist damit sicherer als die Speicherung in leeren Öl- oder Gaslagerstätten (FB vom 16.1.20). Zudem sind reaktive Gesteinsschichten weit verbreitet. Das CO2 muss daher nicht über lange Strecken transportiert werden, um es einzulagern. Die Speichermöglichkeiten sind riesig. Sie liegen über den menschlichen CO2-Emissionen. Die Forscher halten die Gefahr, die von Erdbeben ausgeht, für gering, solange keine extrem großen Mengen in kurzer Zeit verpresst werden.

Günstige Technik

In zwei Versuchsanlagen, einer in den USA und einer auf Island, wurde die Technik schon erprobt. Beim EU-finanzierten CarbFix-Projekt auf Island werden seit 2012 etwa 12.000 t CO2 im Jahr in 800m tiefe Basaltschichten gepresst. Innerhalb von Monaten wird mehr als der Hälfte des CO2 zu Gestein. Anzeichen, dass die Basaltschichten kein weiteres CO2 mehr aufnehmen können, gibt es bisher nicht. Daher soll die Speicherung in diesem Jahr auf das dreifache Volumen ausgeweitet werden.

Fazit: Würde die Technik im großen Maßstab angewandt, könnte der Umstieg auf erneuerbare Energien zeitlich gestreckt und damit günstiger werden.

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