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Schutz vor Cyber-Kriminalität

Cyber-Police: IT-Versicherung á la Carte

IT-Risiken nehmen stetig zu. Mit einer neuen Cyberpolice kann erstmals Freiberuflern und KMU eine Versicherung gegen IT-Risiken angeboten werden.
Sie können sich jetzt gegen IT-Risiken eine Versicherung á la carte zusammenstellen. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat dazu Musterbedingungen erarbeitet. Noch in diesem Halbjahr werden die ersten neuen Versicherungen, die dem Mustervertrag folgen, auf den Markt kommen. Damit können erstmals Unternehmen bis 50 Mio. Euro Umsatz oder bis zu 250 Mitarbeitern abgesichert werden. Zur Einschätzung des individuellen Risikos wurde ein neuer Weg gegangen. Risiko und Kosten werden durch einen Fragebogen betriebsindividuell ermittelt. Denn die Risiken kleiner Unternehmen sind sehr verschieden. Hat ein Unternehmen eine große Zahl persönlicher oder sensibler Daten (Ärzte) oder betreibt es E-Commerce oder verfügt über zahlreiche Kreditkartendaten, erhöht dies die Risiken und somit auch die Versicherungskosten. Die Police deckt eine Vielzahl an Schadensfolgen ab. Dazu gehören Eigenschäden wie Betriebsunterbrechung, Kosten oder den Zustand der EDV vor Schädigung wiederherzustellen und Haftpflichtansprüche. Hinzu kommt ein Servicebaustein. Damit werden Kosten für IT-Forensiker, die den Angriff untersuchen, Rechtsanwälte für den Umgang mit Behörden und Geschädigten etwa in Datenschutzfragen und PR-Spezialisten für Krisenkommunikation abgedeckt. Unternehmen haben beim Versicherungsschutz zahlreiche Wahlmöglichkeiten. In welcher Höhe sollen Betriebsunterbrechungen versichert sein, welche Schadensfolgen sollen abgedeckt werden, welche sind weniger wichtig?

Fazit: Die neue IT-Versicherung kann erstmals auch kleinen Unternehmen einen passenden Schutz vor Cyber-Kriminalität bieten.

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