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IT-Sicherheit im Unternehmen

Dringlich: Cyber-Check für KMU

Viele KMU haben weder eine ausreichende Kenntnis über die allgemeine Cyber-Bedrohungslage noch über das eigene Risikoprofil. Sie kommen nicht auf die Idee, mehr in Sicherheit zu investieren. Das wissen Kriminelle.

Unterziehen Sie Ihr Unternehmen einem Sicherheits-Check. Das Thema IT-Sicherheit ist für KMU die größte Herausforderung bei der Digitalisierung. Die Frage lautet längst nicht mehr, ob ein Unternehmen gehackt wird, sondern wann. Wie ist Ihr Unternehmen aufgestellt? Die Schattenwirtschaft ist hochspezialisiert. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) spricht von Skalierungseffekten bei Cyber-Bedrohungen. Vom Zugang in ein Opfernetzwerk über die benötigte Ransomware bis hin zur Unterstützung bei Lösegeldverhandlungen können Angreifer Werkzeuge für jeden Schritt eines komplexen Angriffs als Dienstleistung einkaufen.

Bedroht: KI und IoT

Für „fortgeschrittene“ Cyber-Kriminelle sind zunehmend das Internet of Things (IoT) und KI „interessant“. Angreifern war es z.B. möglich, sich als Händler auszugeben, Zugriff auf Fahrzeugfunktionen fremder Autos zu erlangen und diese über die offizielle Hersteller-App zu steuern. Betroffen war dabei das gesamte Ökosystem, in dem sich die Fahrzeuge bewegten - mit diversen Betroffenen also. Anderes Beispiel: Dienstleister, die im KI-Ökosystem Trainingsdaten (auch für Ihr Unternehmen?) generieren, sind ebenso von außen angreifbar, ohne dass sie es sofort bemerken.

Im Fokus: KMU

55% der deutschen Unternehmen haben 2022/2023 eine Cyber-Attacke erlebt – nur in Irland war die Quote noch höher. Neben Kommunalverwaltungen und -betrieben werden KMU überproportional häufig angegriffen. Der Grund: Viele Unternehmen besaßen 2023 weder eine ausreichende Kenntnis über die allgemeine Cyber-Bedrohungslage noch über das eigene Risikoprofil! Sie kommen nicht auf die Idee, mehr in Sicherheit zu investieren. Selbst elementare und oftmals kostenfrei umsetzbare Präventionsmaßnahmen wurden häufig nicht ergriffen. Das wissen Kriminelle.

CyberRisikoCheck

Ein Angebot für KMU ist der vom BSI und Partnern erarbeitete "CyberRisikoCheck". Dabei befragt ein IT-Dienstleister ein Unternehmen in einem ein- bis zweistündigen Interview (geht auch via Videokonferenz) zur IT-Sicherheit. 27 Anforderungen aus sechs Themenbereichen werden überprüft. „Aufgrund der Notwendigkeit“ betreibt das BSI ein Service-Center mit der Notfallnummer 0800 274 1000.

CyberWuP

Beispiel Baden-Württemberg: Für Geschäftsführer mit bis zu 100 Mitarbeitern gibt es das IHK-Beratungsangebot "CyberSicherheitsCheck für KMU“ ("CyberWuP"). In einem ca. einstündigen Gespräch wird auch in Sachen Verantwortung in der Führungsrolle sensibilisiert. Hauptthemen: Ist-Zustand, Katalog mit acht Maßnahmen, Handlungsempfehlungen, Best Practices, Bewusstseinssteigerung bei Mitarbeitern für Cyber-Bedrohungen, Kontakte, Unterstützungsangebote etc.).  

Fazit: Wie die Realwirtschaft setzen Cyberkriminelle auf Arbeitsteilung, Dienstleistungscharakter und enge Vernetzung über Länder- und Branchengrenzen hinweg. Unterschätzen Sie also die Gefahren für Ihr Unternehmen nicht.

Die Lage der IT-Sicherheit in Deutschland 2023 (BSI)

Die Lage der IT-Sicherheit in Deutschland (bund.de)

https://www.bsi.bund.de/DE/Service-Navi/Publikationen/Lagebericht/lagebericht_node.html

 

CyberRisikoCheck (Baden-Württemberg)

BSI - CyberRisikoCheck nach DIN SPEC 27076 (bund.de)

Informationen und Hilfestellungen für KMU

BSI - Kleine- und Mittlere Unternehmen (bund.de)

CyberSicherheitsCheck für KMU (CyberWuP)

CyberWup - IHK Hochrhein-Bodensee

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