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Innovative Preisträgerprojekte: Nachhaltigkeit und Effizienz in Industrie und Handel

Ecodesign von Hanf bis Hightech

Durchdachtes Design und innovative Materialien sind ein Geschäftsmodell der Zukunft. Sie machen in Zeiten geopolitischer Spannungen unabhängiger von Importen, sparen Ressourcen und verbrauchen weniger Energie.

Durchdachtes Design und innovative Materialien sind ein Geschäftsmodell der Zukunft. Denn sie machen unabhängiger von Importen, sparen Ressourcen und verbrauchen weniger Energie. FUCHSBRIEFE stellen Ihnen fünf interessante Preisträgerprojekte mit Nutzen für Industrie und Handel vor.

Kategorie Konzept

  • Concrete Lightweight Ceiling (Eigner Betonmanufaktur GmbH & Co. KG, Nördlingen): setzt 3D-gedruckte Betonsegmente als integrierte Schalung ein (fast vergessene Methode der Stahlbetonrippendecke); Hohlkörper führen zu einer Materialeinsparung von 40% Beton und 30% weniger Betonstahl. In Verbindung mit einer CO2-optimierten R-Betonrezeptur gelingt eine Einsparung von 35% CO2 gegenüber der zuerst geplanten Stahlbetonflachdecke. Beton wird nur dort eingesetzt, wo er benötigt wird. EIGNER Betonmanufaktur - Wir drucken mit Beton

Kategorie Service

  • KI-gestützte Abfallsteuerung (Wasteer GmbH, Firmensitz: Berlin); KI-Lösungen analysieren Abfallströme direkt bei der Anlieferung; innerhalb von Sekunden erkennen sie Zusammensetzungen, Störstoffe, Heizwert und weitere Kennzahlen; Auffälligkeiten lösen automatische Warnungen aus, alle Ergebnisse werden dokumentiert. So entsteht eine belastbare Datenbasis, mit der Anlagen Abfallströme gezielt steuern, effizienter verwerten und nachhaltiger betreiben können. https://www.wasteer.com/

Kategorie Produkt

  • 100% Recyceltes Aluminium Autoblech (Novelis Deutschland GmbH, Göttingen); das Unternehmen liefert Aluminiumbleche für die Automobilindustrie mit einem Recyclinganteil von 75% und mehr; eine kohlenstoffarme Legierung für Karosserieaußenhaut ermöglicht die Fertigung von (Karosserie-)Bauteilen aus bis zu 100% Schrott aus Altfahrzeugen; nächster Meilenstein: Serienbelieferung eines „namhaften deutschen Autoherstellers“ mit dem 100% recycelten Aluminium. https://de.novelis.com/
  • LOVR – Circular Hemp Material (Revoltech GmbH, Darmstadt); kreislauffähiges Hanfmaterial aus landwirtschaftlichen Nebenprodukten, das ohne Kunst- oder Schadstoffe auskommt; langlebig, recycelbar und biologisch abbaubar; minimaler CO₂-Fußabdruck und vollständige Rückverfolgbarkeit; pflanzenbasierte Alternative zu Leder und Kunststoff in Branchen wie Mode, Automobilbau und Innenarchitektur. https://www.revoltech.com/
  • Recycling-Etiketten im Closed Loop (Steinbeis Papier GmbH, Glückstadt); Nass- und laugenfeste  Etikettenpapiere aus 100% Altpapier sind für Mehrweg- und Einweggebinde in den Bereichen Getränke, Lebensmittel und Non-Food geeignet; parallel wurde eine neue Aufbereitungstechnik umgesetzt, die es im industriellen Maßstab ermöglicht, gebrauchte Etiketten zu neuen Recycling-Etiketten zu verarbeiten. https://www.stp.de/

Prämiert wurden die Lösungen vom Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Design Zentrum Berlin (IDZ). Aus rund 380 Bewerbungen wurden 149 Einreichungen zugelassen. Aus dann 30 nominierten Projekten gingen schließlich 14 Preisträger in vier Kategorien (Produkt, Service, Konzept, Nachwuchs) hervor.

Fazit: Ecodesign und die Verwendung alternativer Materialien kann Unternehmen erhebliche Kosten sparen und ein positiver Nachhaltigkeits-Faktor sein.

Hinweis: Mehr zu allen Preisträgern 2025 lesen Sie hier: https://www.bundespreis-ecodesign.de/de.

https://www.bundespreis-ecodesign.de/de

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