Einkauf und Controlling von Strom und Gas
Energieeinkauf ist keine einfache Hausaufgabe. Auch kleinere Unternehmen sollten sich mit digitalen Tools und Plattformen handlungssicherer machen.
Aussitzen ist bei der Energiebeschaffung keine Option. Bei steigender Marktvolatilität und wachsendem Druck, Kosten zu optimieren und Nachhaltigkeitsziele zu erreichen, brauchen Sie mehr als nur „Marktkenntnisse“. Wenn Sie Prozesse hinreichend automatisieren, dann generieren Sie Transparenz, Wettbewerbsvorteile und minimieren gleichzeitig Risiken.
Digitale Plattformen
Nur bei automatisierten Prozessen können Sie sich auf Knopfdruck Überblick verschaffen. Und nur so können Sie rasch auf Marktveränderungen reagieren. Energieplattformen sollten Ihnen die zentrale Verwaltung aller Abnahmestellen, Verbrauchsdaten und Verträge ermöglichen – und zwar ohne (fehleranfällige) Excel-Tabellen. Sie brauchen einen Anbieter, der Ihre bzw. alle gängigen Beschaffungsstrategien (ebenso wie die Unternehmensziele) unterstützt – in Sachen Festpreis, Tranchenmodell, Spotmarkt oder Portfoliomanagement.
Plattformbeispiel
Es gilt, Ihr Modell jederzeit flexibel an Marktentwicklung und Unternehmensziele anzupassen. Beispiel: „enPORTAL connect“ (Pronstorf, Schleswig-Holstein) bietet tägliche Energiepreisprognosen, die aktuelle Börsenpreise auf das individuelle Verbrauchsprofil des Kunden übertragen. Diese erkennen frühzeitig günstige Einkaufszeitpunkte und können so ihre Strategie datenbasiert steuern. Mit einem Klick haben sie die Möglichkeit, bis zu 700 geprüfte Energieversorger zur Angebotsabgabe einzuladen. Die Plattform übernimmt den Angebotsvergleich, stellt alle Kosten transparent dar und ermöglicht den Vertragsabschluss per Mausklick.
enPORTAL connect betreut derzeit ein jährliches Energievolumen von über 35 Terawattstunden Strom und Gas. Mehr als 700 Energieversorger sind angebunden, über 3.000 Ausschreibungen werden jährlich durchgeführt. Kunden u.a.: KMG Kliniken (seit 2010), Fränkische Rohrwerke (seit 2016), Heinzler Maschinebau (seit 2017).
Persönlicher Kontakt und Expertise
Auch kleinere Unternehmen verschaffen sich einen klaren Informationsvorsprung, wenn sie automatisierte Börsenpreis-Alerts, intelligente Reporting-Funktionen und die Möglichkeit, alle Kostenbestandteile – von Netzentgelten bis zu Steuern und Umlagen – auf Knopfdruck analysieren können. Unser ergänzender Rat: Eine Plattform sollte weiterhin unbedingt auch verlässliche persönliche Kontakte ermöglichen. Bei Fragen etwa zu Beschaffungsmodellen, Markttrends oder zur optimalen Strategie für Ihr Unternehmen brauchen Sie individuelle Unterstützung. Und: Fragen Sie nach der Expertise der Energieexperten des in Frage kommenden Anbieters sowie nach nachvollziehbaren Referenzbeispielen, die Ihren Bedarfen ähneln.