Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
1949
Zu viel Software, Monopole bei Dienstleistern, Mängel beim Outsourcing

Einsparpotenziale in der IT heben

Durch teilweise recht einfache Maßnahmen können Sie Kosten für Ihren IT-Betrieb deutlich senken. Lassen Sie zunächst überprüfen, was sie haben - und was Sie davon wirklich nutzen bzw. brauchen. Lesen Sie unsere Checkliste.

IT-Budgets sind knapp. Und mit schwächelndem Wirtschaftswachstum und möglicherweise sinkenden Umsätzen schrumpfen sie weiter. Schon der laufende Betrieb frisst den Löwenanteil. Aber es gibt Potenziale. Hier eine Checkliste.

  • Infrastruktur. Bei einem dedizierten physischen Server (bestimmter Computer zur Bedienung einer Aufgabe im Netzwerk) gibt es 3 Möglichkeiten. Migration auf moderne dedizierte Systeme, die weniger Strom verbrauchen und mehr Leistung bringen; Umstieg auf virtuelle Systeme (Wildwuchs beseitigen, Hardware-Ressourcen effizienter nutzen); Migration auf Cloud-Infrastruktur ... ist aber nur dann sinnvoll, wenn wirklich alle Cloud-spezifischen Stärken genutzt werden (Skalierbarkeit).
  • Lizenzen. Kündigen Sie überflüssige Lizenzen. In vielen Fällen kann man auf günstigere Versionen herunterstufen (downgraden), die ihren Zweck erfüllen. Auch möglich: Umstieg auf kostengünstigere, weil lizenzfreie Open-Source-Programme, -Betriebssysteme und -Datenbanken. Dafür fallen einmalig höhere Ausgaben an. Dafür sparen Sie Lizenzkosten. Bei größeren Unternehmen) kommen hier in einigen Jahren siebenstelligen Summen zusammen.
  • Anwendungen. Konzentrieren Sie sich auf wenige Applikationen, vermeiden Sie hier Redundanzen. Besonders Konzerne verschenken viel Geld, weil Tochterunternehmen oft verschiedene Systeme für dieselben Aufgaben im Einsatz haben.
  • Legacy-Software. In vielen Unternehmen haben Applikationen bereits zehn oder 15 Jahre auf dem Buckel. Je älter, desto aufwändiger und teurer die Anpassung und desto schwieriger die Wartung. Möglichkeit: Refactoring. Dabei wird die Struktur des Quellcodes vereinfacht. Die Anwendung kann dann unkomplizierter und kostengünstiger um neue Funktionen erweitert werden.
  • Dienstleister. Checken Sie: Wechsel oder Konsolidierung? Ziel ist auch, den Abstimmungsbedarf zu senken. Aber: Dabei dürfen keine Monopole entstehen. Beim Dienstleisterwechsel müssen Sie Transitionskosten und anfängliche Qualitätsverschlechterungen einkalkulieren. Achtung: Beim Near- und Offshoring (Verlagerung der Dienstleistung in andere Länder/Kontinente) kommt es oft zu Kommunikationsproblemen; im schlimmsten Fall werden Kostenvorteile durch sinkende Qualität aufgefressen.

Fazit: Durch teilweise recht einfache Maßnahmen können Sie Kosten für den IT-Betrieb deutlich senken. Lassen Sie zunächst überprüfen, was sie haben – und was Sie davon wirklich nutzen bzw. brauchen.

Hinweis: Eine nützliche Webseite ist in diesem Zusammenhang www.avison-it.de.

Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Wochenbericht zu Projekt IX in KW 23: Rendite, Risiko und Handel

BTV setzt sich ab

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Im Performance-Projekt 9 zeigt sich in Kalenderwoche 23 ein klares Kräfteverhältnis: Nur vier Vermögensverwalter schlagen das Benchmarkdepot, während die Mehrheit zurückbleibt. Gleichzeitig öffnet die schwache Entwicklung des Vergleichsmaßstabs ein seltenes Zeitfenster für aktive Strategien. Doch nur wenige nutzen diese Chance konsequent. Anleger erkennen immer deutlicher: Nicht Stabilität allein entscheidet, sondern die Fähigkeit, in schwierigen Marktphasen gezielt Mehrwert zu schaffen.
  • Fuchs plus
  • Wochenbericht zu Projekt VIII in KW 23: Vermögensmanager im Härtetest

Spitzengruppe um Deutsche Oppenheim und BW-Bank enteilt

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Im Performance-Projekt 8 zeigt sich eine klare Zweiteilung: Während einige Vermögensverwalter den Benchmark deutlich übertreffen, bleibt ein großer Teil des Feldes hinter der Referenz zurück. Das Benchmarkdepot (vermögensverwaltende Fonds) liefert stabile Ergebnisse, überzeugt jedoch vor allem durch Kontrolle statt Dynamik. Wer aktuell wirklich Mehrwert liefert, entscheidet sich im Spannungsfeld aus Vermögenswachstum, Risikomanagement und konsequenter Umsetzung der Allokationsstrategie.
  • Fuchs plus
  • Wochenbericht zu Projekt VII in KW 23: Stabile Woche, klare Divergenzen

Berliner Sparkasse setzt Akzent – Volksbank Kraichgau und DRH aktiv, Rest verharrt und schlägt teils dennoch die Benchmark

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Projekt 7 präsentiert sich in dieser Woche bemerkenswert ruhig – und gerade darin liegt die eigentliche Dynamik. Während mehr als 90 % der Teilnehmer keinerlei Veränderungen vornehmen, nutzt die Berliner Sparkasse gezielt die Zinsbewegung zur Umschichtung. Volksbank Kraichgau und DRH Vermögensverwaltung bleiben punktuell aktiv. Die Vermögen steigen moderat, die Risiken divergieren deutlich. Auffällig ist jedoch: Viele Häuser übertreffen die Benchmark ganz ohne Handelsaktivität. Lesen sie hier.
Zum Seitenanfang