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Elektromobilität: Staatlich geförderte Ladesäulen

Der Bund fördert die Errichtung von Ladesäulen für Elektroautos. Dies können sich Betriebe zunutze machen. Aber es gibt Auflagen.
Nutzen Sie die Förderung von Elektrozapfsäulen durch den Bund als Angebot für Ihre Beschäftigten. Das dürfte vor allem für Unternehmen in größeren Städten interessant sein. Motto: Nach der Arbeit mit vollem Akku nach Hause fahren. Seit Januar ist das Aufladen eines Elektro- oder Hybridfahrzeugs beim Arbeitgeber kein geldwerter Vorteil mehr. Der Arbeitnehmer braucht die geschenkte Batterieladung nicht mehr bei der Steuer anzugeben. In den nächsten vier Jahren fließen 300 Mio. Euro Bundesmittel in die Errichtung von Ladesäulen. Ziel des Projekts: 15.000 neue Elektrotankstellen. Eine normale Ladesäule mit einer Leistung von 22 Kilowatt kostet zwischen 7.000 und 10.000 Euro inklusive Netzanschluss. Hier lässt sich ein BMW i3 in etwa drei Stunden laden. Der Bund gibt maximal 3.000 Euro zur Investition dazu. Das meiste Geld ist für Schnellladestationen vorgesehen. Schnellladesäulen, die einen i3 in einer halben Stunde aufladen, kosten rund 35.000 Euro. Aber die Anschlusskosten schwanken stark. Für Schnelllader sind bis zu 12.000 Euro Förderung möglich. Es gibt aber Bedingungen für die Förderung. So muss die Elektrotankstelle öffentlich zugänglich sein und der Strom für den Eigenbetrieb aus erneuerbarer Energie kommen. Und die Anlage muss mindestens sechs Jahre in Betrieb bleiben.

Fazit: Klären Sie mit ihrem Energieversorger, ob er eine Elektrotankstelle in unmittelbarer Nähe zum Betrieb errichten will. Wer die Ladesäule in Eigenregie betreiben will, sollte öffentliche Fördermittel beantragen.  

Hinweis: Weiterführende Adressen halten wir unter dem Stichwort „Ladesäulen“ für Sie bereit. Mail an redaktion@fuchsbriefe.de.


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