Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-0
0,00 €
915
Deutschlands Chance bei der Industrie 4.0

Fortgang der industriellen Revolution

Im Bereich der Konsumenten haben Amerikaner und Asiaten die Führungsrolle beim technologischen Wandel übernommen. Doch jetzt kommt die Chance für die deutsche Industrie.
Die neue Epoche der Industrie mit Digitalisierung und Vernetzung bekommt 2016 einen weiteren Schub. Es wird digitalisiert, was digitalisiert werden kann. Und es wird vernetzt, was vernetzt werden kann. „Nicht nur Unternehmen werden durch die Digitalisierung regelrecht vom Markt gefegt, sondern ganze Berufe und Tätigkeiten drohen zu verschwinden“, glaubt Telekom-Chef Timotheus Höttges. Amerikaner und Asiaten führen bei den IT-Diensten mit IBM, bei den Endgeräten mit Samsung, bei der Software mit Microsoft, bei den Halbleitern mit Samsung und Intel. Jetzt geht es um die Digitalisierung der Fabriken, der Bu?ros und Haushalte. Dabei kann die deutsche Industrie im internationalen Wettbewerb noch vorne mitspielen. Gerade wurde eine neue DIN-Norm für die Industrie 4.0 angemeldet, das Referenzmodell RAMI. Es gibt bereits internationales Interesse, unter anderem aus China. Auch der neue Mobilfunkstandard 5G wird maßgeblich in Europa gestaltet. Beim IT-Gipfel ist das „Labs Network Industrie 4.0“ in Betrieb genommen worden. Es ist das weltgrößte vernetzte Testfeld für Industrie 4.0. Hier entwickelt Deutschland industrie- und branchenübergreifend mehr als 100 praktische Anwendungen.

Fazit: Die Chancen deutscher Unternehmen bei der industriellen Revolution kommen noch. Sie müssen sie aber erkennen. Visionäre Kraft ist gefragt.

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Erbschaftsteuergesetz ist offensichtlich verfassungswidrig

Der Staat macht den Erbfall zum Risiko

Erblasser werden vom Staat im Stich gelassen. Das deutsche Erbschaftsteuerrecht ist nach Meinung des ehemaligen Verfassungsrichter Prof. Paul Kirchhof nicht verfassungskonform – Gestaltungen geschehen unter Vorbehalt. © PictureAlliance
Erst vor Kurzem hat die (alte) Bundesregierung das Erbschaftsteuerrecht geändert. Doch auch die Neuregelung ist klar verfassungswidrig. Das sagt der ehemalige Richter am Bundesverfassungsgericht, Prof. Paul Kirchhof. Das bringt erhebliche Unsicherheit für Steuergestaltungen mit sich.
  • Verbraucherschutz als Wiedergutmachungsprogramm

Das Märchen vom Bürokratieabbau

Chefredakteur Ralf Vielhaber
Vor dreizehn Jahren schaffte es die Entbürokratisierung als Ziel in den Koalitionsvertrag der ersten großen Koalition. Kanzlerin Angela Merkel erklärte ihn zur Chefinnensache. Inzwischen wurde er längst ins Reich der Märchen verbannt wurde, erzählt Fuchsbriefe Chefredakteur Ralf Vielhaber.
  • Fuchs plus
  • Hauptstadt-Notizen

Ziellose Minister

Horst Seehofer
In jedem Unternehmen müssen sich Führungskräfte konkreten Zielen stellen. Diese müssen möglichst eindeutig formuliert werden, damit ihre Erfüllung nicht reine Auslegungssache ist. Unsere Spitzenpolitiker halten dagegen wenig von konkreten Zielfestlegungen. Das ergab eine Umfrage von FUCHSBRIEFE.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Weberbank, Stiftungsmanagement 2018: Qualifikation

Bärenstarke Berliner Bank?

Die Weberbank hat es nicht in die Endauswahl geschafft.
Die Berliner Weberbank ist Partner der Hertha BSC. Ob ihr Anlagevorschlag oben mitspielt, im Mittelfeld dümpelt oder Abstiegsgefahr lauert, zeigt unser Test.
  • Fuchs plus
  • Baden-Württembergische Bank, Stiftungsmanagement 2018: Qualifikation

Unselbstständig, doch mit prima Angebot

Die BW | Bank hat es in die Endauswahl geschafft.
Die BW | Bank ist Teil der Landesbank Baden-Württemberg und somit formal vielleicht nicht die erste Überlegung, wenn man an die Verwaltung von Stiftungsvermögen denkt. Zudem fungiert sie auch als Sparkasse ... Doch sollte man sich von solchen Äußerlichkeiten in diesem Fall nicht beeinflussen lassen. Der Anschein trügt.
  • Hauptstadt-Notizen vom 23. April 2018

Haushaltskürzungen geplant

Die EU-Kommission wird am 2. Mai voraussichtlich einen Sparhaushalt für 2021 bis 2027 vorlegen. Die bisherigen Vorstellungen von Haushaltskommissar Günther Oettinger, den Ausfall Großbritanniens nach dem Brexit durch Mehrzahlungen der verbleibenden Mitgliedsländer auszugleichen, hat angesichts des Widerstandes der Mehrheit der Mitgliedsländer vorerst keine Chance mehr. Das bedeutet für den Agrar- und den Kohäsionsfonds eine Kürzung um bis zu 6% oder rund 10 Mrd. Euro p.a.
Zum Seitenanfang