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Elektronik

Großes Marktpotenzial: Sensoren in der Medizin

Neuartige Sensoren können die Gesundheit überwachen. Einige Märkte sind daher von großen Veränderungen betroffen.
In der Medizintechnik werden Sensoren bald für einen Innovationsschub sorgen und ein großes Marktpotenzial eröffnen. Diese Sensoren werden zahlreiche Körperfunktionen überwachen und Warnsignale geben. Es wird sogar bereits an Chips geforscht, die implantiert werden sollen und dann über einen längeren Zeitraum Medikamente abgeben können. Ein erstes weitläufiges Einsatzgebiet von Sensoren ist der Diabetesmarkt. Die Blutuzuckermessung (bis zu sechs mal täglich per Nadelstich) ist für viele Patienten auf Dauer sehr unangenehm. Implantierte Chips, die dies ohne „Piekser“ übernehmen, sind hier eine große Erleichterung. Das Marktpotenzial für solche Diabetes-Anwendungen ist groß. Der Umsatz mit Blutzucker-Messgeräten betrug 2013 weltweit 16 Mrd. US-Dollar. Allein in Deutschland wurden 2015 mit Diagnostika 2,2 Mrd. Euro umgesetzt. Ein wesentlicher Teil davon könnte bald auf Sensoren im oder am Körper entfallen. Zahlreiche weitere Sensoren, die auch im Inneren des Körpers arbeiten, sind vorstellbar. Immunrezeptoren können Infektionskrankheiten erkennen und die Behandlung überwachen. Asthmakranke können so vor einem Anfall gewarnt werden, rechtzeitig Medikamente nehmen. Auch spezielle Organfunktionen können im Körper überwacht werden. Der Markt für Medizintechnik wird davon bewegt werden. Der Einsatz von Kleinst-Elektronik im Körper ist billiger als die Großgeräte. Zudem macht er eine stetige Überwachung des Gesundheitszustandes des Patienten möglich.

Fazit: Die Entwicklung solcher Sensoren und Chips schreitet schnell voran. Ihr Einsatz dürfte den Medizintechnik-Markt in den kommenden Jahren stark beeinflussen. Das bietet Chancen für Hersteller, Datenverarbeiter – und Patienten.

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