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Produktionszyklen

Innovationsdruck gefährdet Mittelständler

Der globale Wettbewerb zwingt den Mittelstand zu Innovationen. Doch die binden Ressourcen – und können zum Problem werden.
Die sich ständig verkürzenden Produktlebenszyklen machen dem industriellen Mittelstand erheblich zu schaffen. Das Aufwands-Ertragsverhältnis leidet. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (bis 249 Mitarbeiter) müssen überdurchschnittlich viel in F&E investieren. Das belegen Zahlen des Instituts für Mittelstandsforschung in Bonn (IfM). Demnach bringen KMU gut 11% der gesamten Forschungsaufwendungen (51,1 Mrd. Euro p.a.) auf. Der Anteil der F&E-Personalkosten liegt bei 18%. Größere Unternehmen (ab 250 Mitarbeiter) tragen nur 4% aller Forschungsaufwendungen. Ihre Personalkostenquote liegt bei nur 7%. Die großen Unternehmen sind in F&E deutlich effizienter. Während der Forschungserfolg – gemessen an Marktneuheiten und technischen Innovationen – bei kleinen und mittleren Firmen im Bereich von 40 bis 50% aller Forschungsvorhaben liegt, weisen Unternehmen ab 250 Mitarbeitern eine Erfolgsquote von 72% aus. Maschinen müssen sich schon nach 3 bis 4 Jahren amortisiert haben. Darum ist die langfristige Finanzierung von Investitionen trotz Niedrigzinsen oft schwierig. Im Ringen um Marktanteile und Absatz (bei globalen Überkapazitäten in vielen Branchen) müssen Unternehmen schneller preisliche Zugeständnisse machen, um den Absatz zu sichern. Telefone, Computer, Fernseher und Software haben vielfach nur noch Halbwertzeiten von 6 Monaten. Das spiegelt sich im Marketing, das vielfach forciert werden muss, um die gleiche Anzahl von Produkten zu verkaufen.

Fazit: Skaleneffekte bei F&E ergeben sich erst bei Firmen ab 250 Mitarbeitern. Vor diesem Hintergrund sind mehr Forschungs-Kooperationen geboten.

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