Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
2342
Große Jets ahmen Vogelflug nach

Jets fliegen wie Vögel in Schwärmen

Zugvögel haben ein Verfahren entwickelt, bei dem der Abstand zum Vorausfliegenden im Schwarm dem Nachfolgenden Energie sparen hilft. Dieses Verfahren hat nun Airbus für den Einsatz in der Verkehrsluftfahrt weiterentwickelt.

Die Luftfahrt nutzt demnächst die Technik von Vogelschwärmen. Wenn Zugvögel ihre weiten Flüge starten, dann reihen sie sich ganz genau und relativ eng in große Schwärme ein. Die Abstände zum vorausfliegenden Vogel bleiben stets unverändert. Das nutzt den Vögeln, indem sie Energie sparen. Nun macht sich auch die Flugzeugindustrie daran, diese Möglichkeit zur Energieeinsparung zu nutzen. Vorreiter ist dabei der europäische Flugzeugbauer Airbus.

Das dabei bislang entwickelte Software-Produkt heisst “fello’fly”. Es soll der Verkehrsluftfahrt Treibstoffkosten-Einsparungen von 10% ermöglichen. Ein zusätzlicher Nutzen ist die Emissionsminderung. Sie leitet sich aus dem geringeren Kerosin-Verbrauch der Jets ab.

Mit großen Jets bereits nachempfunden

Airbus hat das Flugverfahren der Vögel seit 2016 mit großen Jets nachempfunden. Das reichte bis hin zu zwei A380 Großlugzeugen. Das vorausfliegende Flugzeug schafft hinter sich eine Kette von Luftwirbeln, die dem nachfolgenden Jet erlauben, mit geringerem Treibstoffverbrauch zu fliegen. Der Abstand der beiden Flugzeuge kann dabei bis zu drei Kilometern reichen.

Bei den anfänglichen Testflügen wurde das nachfolgende Flugzeug manuell geflogen. Mit Rücksicht auf die Abstandsregelungen der Luftverkehrsvorschriften war das anfangs unumgänglich. Inzwischen ist es Airbus nach Angaben von Nick MacDonald, der das Demonstrationsprogramm leitet, gelungen, das Verfahren für den Einsatz mittels Autopiloten zu automatisieren. Der Autopilot hält dabei den Mindestabstand ein und sichert zugleich, dass das nachfolgende Flugzeug in der Luftwirbelkette bleibt, um deren Energiesparpotenzial zu nutzen.

Erfolgreicher Test zuletzt im Juli

Ende Juli dieses Jahres ist dieses automatisierte Verfahren im französischen Luftraum mit zwei Airbus großen A 350 - Jets erfolgreich getestet worden. Für die Zulassung für den allgemeinen Luftverkehr sind zahlreiche weitere Testprogramme unumgänglich. Airbus selbst wird mit zwei A 350 dabei den Nordatlantik überfliegen.

Zwei Fluggesellschaften beteiligen sich am Testprogramm. Die eine ist die skandinavische SAS, die andere eine kleine französische airline, French Bee. Airbus hofft, dass die neue Technik spätestens 2025 als Standard eingeführt werden kann.

Fazit: Anwendbar dürfte das neue Flugverfahren vor allem auf besonders viel beflogenen Routen sein. Dazu gehören insbesondere die zahlreichen Nordatlantikstrecken.

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Gute-Laune-Nachrichten vom 16.05.2022

Erneuerbare Energien global auf dem Vormarsch

Mehrere Windräder auf einem Feld. © kamisoka / Getty Images / iStock
Trotz steigender Preise finden wir positive konjunkturelle Meldungen. Mit dabei: ein international steigender Prozentsatz erneuerbarer Energie, eine Region, die sogar eine negative CO2-Bilanz hat und einem Tourismus-Sektor, der kräftig in Schwung kommt.
  • Fuchs plus
  • Frankfurter Sparkasse 1822 / Frankfurter Bankgesellschaft (Deutschland) AG, Stiftungsmanagement 2022, Auswahlrunde

Unglücklicher Mischmasch

Wie schlagen sich Frankfurter Sparkasse und Frankfurter Bankgesellschaft im Markttest Stiftung? © styleuneed / fotolia.com
Frankfurter Sparkasse und Frankfurter Bankgesellschaft reichen einen gemeinsamen Vorschlag für die Neugründung der Stiftung ein. Warum, wird dem Leser zumindest anfänglich nicht recht klar. Auf der Website der Bankgesellschaft wird dann erhellt, dass sie „die Privatbank“ der Sparkassen-Finanzgruppe sei. „Wir stehen für traditionelle Werte und vertrauensvolle Kundenbeziehungen – über Generationen hinweg.“ Ok, mal sehen, ob sie dieses Versprechen halten können.
  • Fuchs plus
  • Gaswirtschaft eröffnet neue Perspektive

Rumänien hat einen guten Pfad eingeschlagen

Schild in Rumänien mit Flaggen der EU und Rumäniens, Verweis auf EU-gefördertes Infrastrukturprojekt. (c) Helmut Laschet
Der IWF prognostiziert Rumänien für 2022 ein BIP-Wachstum von fast 5%. Das liegt deutlich über den Werten der Eurozone. Für Kapitalanleger wird die Region damit lukrativer. FUCHS-Devisen sagen, wie sich das für die Geldanlage nutzen lässt und welche Risiken es zu beachten gilt.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Consorsbank enttäuscht beim Service

"Wir wünschen Ihnen einen schönen Tag"

© Verlag Fuchsbriefe
Die Consorsbank - immerhin die fünftgrößte Direktbank hierzulande - hat uns in diesem Jahr das Leben versüßt. Mit dem Kundenservice hatten wir nicht viel zu tun, es gab keinen. Wir sind aber hartnäckig und haben dennoch Kontakt gesucht. Daraufhin bekamen wir - als suchender Kunde - die automatische Antwort: "Wir wünschen Ihnen einen schönen Tag". Einverstanden!
  • Fuchs plus
  • justTrade: Trading oder doch eher Lotto?

Anbieter mit Humor

© Verlag Fuchsbriefe
justTrade ist seit 2019 am Markt und hat immer noch Humor. Das bemerken wir schon beim ersten Blick auf die Webseite, aber auch an anderer Stelle. Zwischenzeitlich fragen wir uns, ob der Anbieter ein ernst zu nehmender Geschäftspartner ist.
  • Fuchs plus
  • Comdirect richtet sich an Anleger und Trader mit geringen Ansprüchen

Kaum Service für viel Geld

© Verlag Fuchsbriefe
Comdirekt liefert ein konstantes Leistungs- und Qualitätsniveau ab - unterirdisch. Dass ein so großes Haus so unverbesserlich schlecht performt, ist schon überraschend. Unsere Erlebnisse im diesjährigen Test waren zumindest für uns wieder ein Highlight, aber wir wollten ja auch nur testen - nicht ernsthaft Kunde werden...
Zum Seitenanfang