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Wettbewerber überblicken

KI für weltweite Patent-Checks

Künstliche Intelligenz © Andrey Suslov / Getty Images / iStock
Die Patentflut ist unmöglich auf „analogem“ Weg zu überblicken. Viel zu viel Zeit geht dafür ins Land. Gerade für KMU ist der Einsatz von KI auch hier der Schlüssel.

Bei einer sechsstelligen Zahl von Patentanmeldungen ist das Thema kaum analog zu überblicken. Dennoch hat das Thema Relevanz, denn Patente schützen Know-how – und das auf der ganzen Welt. 2023 wurden laut Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) 3,5 Mio. Patente angemeldet. Bei den weltweiten Patentanmeldungen lagen China mit 1,64 Mio., die USA (518.364), Japan (414.413), Südkorea (287.954) und Deutschland (133.053) an der Spitze. Indien (64.480) rückte mit einer Steigerung von 15,7% auf Rang 6 vor. Indien verzeichnet damit das stärkste Wachstum unter den Top-20-Ursprungsländern –  mit einem zweistelligen Wachstum im 5. Jahr in Folge.

Auch die Anmeldungen von gewerblichen Mustern und Modellen nahmen 2023 zu. Designs wurden 1,52 Mio. Mal angemeldet, mit einem Wachstum von 2,8%. Die Zahl der Markenanmeldungen belief sich auf 15,23 Mio. Klassen. Um das Thema der Patente analog zu überblicken, wird viel Zeit benötigt. Für KMU ist der Einsatz von KI hierbei auf drei unterschiedliche Art und Weisen unterstützend, nämlich beim Filtern, der Wissensstrukturierung und der Förderung von Innovationen.

Filtern, strukturieren, fördern

KI trennt mit den richtigen Prompts gute Ergebnisse von den schlechten. Denn um Wettbewerberpatente oder Technologiefelder zu überwachen, müssen irrelevante Dokumente herausgefiltert werden. Mitarbeiter (Ingenieure) müssten mit dem Einsatz der KI nicht mehr mit solcher Arbeit belastet werden. Mit konkreten Vorgaben kann die KI zudem auch relevante Kategorien und Dokumente prüfen und themenspezifisch einordnen. Dies kann praktisch sein, wenn ein Wettbewerbspatent so abgelegt werden soll, dass sie später einfach wiedergefunden wird.

„Patente sind für Technologieunternehmen eine wertvolle Wissensquelle zur Innovationsförderung, Wettbewerbsbeobachtung oder Vermeidung von Patentverletzungen. Doch die Formulierungen, die Patentanwälte nutzen, sind für ­Ingenieure und Innovations­manager oft "unverständlich und überkompliziert“, sagt Stefan Brehm (Predori GmbH; Ulm). Die KI könne man hingegen direkt ­fragen, was ein Patent enthält, ob es ­einen Aspekt behandele und welche Merkmale es erwähne.

Fazit: Nutzen Sie KI, um den Überblick über die weltweiten Patentanmeldungen zu behalten. In der Online-Version nennen wir Ihnen Dienstleister.

Hinweis: Mehr dazu im World Intellectual Property Indicators Report unter https://www.wipo.int/pressroom/de/articles/2024/article_0015.html

Dienstleister

Predori GmbH (Ulm)
Effizientes Patentrecherche und Monitoring Tool

IamIP (Köln)
https://iamip.com/

Dennemyer (München)
Semantische Patentrecherche auf Basis von Deep Learning Technologie | Dennemeyer.com

Steinbeis-Transferzentrum (Stuttgart)
Grüne Technologien, Patente und Marken

Intergator (Dresden)
Patentrecherche mit künstlicher Intelligenz - INTERGATOR Patent Search

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