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9. IT-Gipfel

Neuausrichtung mit Praxisbezug

Handschlag mit der digitalen Welt | © Getty
Die 9. Auflage des Nationalen IT-Gipfels soll den Durchbruch zu mehr Praxisnähe bringen. Dazu dient die Verzahnung mit neuen Beratungsangeboten.
Die Bundesregierung wird den 9. IT-Gipfel mit den Inhalten der Digitalen Agenda verknüpfen. Damit soll die maßgeblich vom Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) gestaltete Veranstaltung am 18./19. November in Berlin endlich den Durchbruch bei der Verbindung der Diskussionsinhalte mit der unternehmerischen Praxis bringen. Impulse, die der Gipfel erzeugt, sollen sofort mit der Digitalen Agenda verzahnt und möglichst rasch auch umgesetzt werden. Dazu will die Bundesregierung regionale IT-Stützpunkte schaffen. Sie sollen neue IT-Erkenntnisse zügig an Unternehmen herantragen. Dazu dienen zunächst die fünf vorhandenen Mittelstand-4.0-Kompetenzzentren in Berlin/Brandenburg, Darmstadt (Hessen), Hannover (Niedersachsen), Dortmund (Nordrhein-Westfalen) und Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz). Weitere Zentren sollen flächendeckend in anderen Bundesländern folgen – auch für das Handwerk. Die Regierung erhofft sich durch dieses Vorgehen größere Resonanz in den Unternehmen. Am nötigen Geld wird es nicht hapern, die Mittel sind vorhanden. Allerdings wird es dauern, bis die neuen Einrichtungen Fuß fassen. Dies gilt nicht zuletzt für die umfassende Digitalisierung in der Bildung, wie sie dem Wissenschaftsministerium vorschwebt.

Fazit: Die Neuausrichtung des Gipfels ist richtig. Wir bezweifeln aber, ob und wie konkret vor allem kleine und mittlere Betriebe davon profitieren können. Bisher schöpften eher die größeren Unternehmen die bereit gestellten Töpfe aus.

Hinweis: Informationen erhalten Sie unter www.it-gipfel.de.

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