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Innovatives Recycling: Automatische Anlage baut PV-Module auseinander

Neue Geschäftsmöglichkeiten für PV-Unternehmen

Das Startup Solar Materials hat in Magdeburg eine innovative Recycling-Anlage für Solarmodule eröffnet. Diese Entwicklung könnte den Markt für Solaranlagen revolutionieren und bietet enorme Wachstumschancen im globalen PV-Recyclingsektor.

Das Startup Solar Materials öffnet PV-Unternehmen neue Geschäftsmöglichkeiten. Denn das Startup hat in Magdeburg eine automatische Recycling-Anlage für Solarmodule in Betrieb genommen (Kapazität 14.000 t p.a.). Das Unternehmen baut die Solarmodule auf einer automatischen Produktionsstraße auseinander und gewinnt so Aluminium (Rahmen), Glas und Silizium leichter sortenrein zurück als beim Schreddern. Auch das Silber, das in großen Mengen in älteren Solarmodulen enthalten ist, kann zurückgewonnen werden. Mit diesem Recycling-Angebot vor Augen könnten Anbieter von Solaranlagen ihren Kunden den Aufbau einer neuen und besseren PV-Anlage anbieten. Sie könnten das Problem des Recyclings der Alt-Anlage gleich im Paket mit lösen. Der Recyclingmarkt selbst wird ebenfalls stark wachsen. In Deutschland werden ab 2030 jährlich gut 400.000 t gebrauchte PV-Module anfallen (aktuell 20.000 bis 40.000 t). Weltweit wird das Volumen auf 8 Mio t im Jahr 2030 geschätzt. Der Markt für PV-Recycling bietet damit noch erhebliche Chancen.

Fazit: Das Recycling von Solarmodulen wird in den kommenden Jahren stark wachsen. Denn die Module enthalten einige wertvolle Reststoffe.
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