Neue Katalysatoren machen Wasserstoff billiger
Verschiedenen Forschern sind Durchbrüche für neue Katalysatoren gelungen, die einerseits keine Edelmetalle benötigen und Wasserstoff andererseits auch aus verschmutztem Wasser herstellen können. Beides ist wichtig, um die Kosten für die Anlagen, mit denen Wasserstoff hergestellt wird, zu verringern.
Wasserstoff aus ungereingtem Meerwasser
Die KS Gleitlager GmbH, eine Tochtergesellschaft des Rüstungsunternehmens Rheinmetall, hat dem Forschungszentrum DLR einen Katalysator entwickelt, der keine Edelmetalle benötigt und normales Meerwasser ohne weitere Reinigung verarbeiten kann. Der Katalysator soll ab 2027 produziert werden.
Einen ähnlichen Durchbruch melden Forscher der Uni Bayreuth. Mit einem Nickel-Katalysator ohne Edelmetalle können auch sie ungereinigtes Meerwasser verarbeiten. Dabei nutzen sie keinen Strom, sondern die Sonneneinstrahlung. Auch sie melden einen höheren Wirkungsgrad als bisherige Systeme.