Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
0,00 €
489
Stahlindustrie – neue Prozesse verringern CO2-Ausstoß

Neue Verfahren verringern CO2-Ausstoß

In der Stahlindustrie wird an neuen Produktionsverfahren gearbeitet. Drei schwedische Konzerne wollen Stahl nur mit Erneuerbaren Energien produzieren. Tata Steel entwickelt ein energiesparendes Produktionsverfahren, bei dem weiterhin Kohle eingesetzt wird.

In der Stahlindustrie wird an neuen Produktionsmethoden gearbeitet. Die Ziele: Schwedische Konzerne wollen Stahl ohne fossile Energien erzeugen. Der Weltkonzern Tata verringert den Energieaufwand und CO2-Ausstoß erheblich.

Zur Reduktion des Eisenerzes soll künftig Wasserstoff statt Kohle verwendet werden. Dazu soll im nordschwedischen Lulea im Rahmen des Projekts „HYBRIT" eine Versuchsanlage errichtet werden. Erst durch die „Reduktion" entsteht Roheisen. Als Restprodukt entsteht dann kein CO2, sondern Wasser. Beheizt werden sollen die Hochöfen mit elektrischer Energie.

Ab 2035 soll die Technik in der Stahlproduktion genutzt werden können. Noch ist sie etwa 20 bis 30% teurer als die herkömmliche Stahlerzeugung mit Kohle. Sinkende Kosten für alternative Energien und steigende CO2-Preise sollen den Prozess allerdings im Laufe des kommenden Jahrzehnts konkurrenzfähig machen.

Projekt „HIsarna" mit mindestens 20% CO2 Ersparnis

Beim Projekt „HIsarna" verspricht man sich die Verringerung des Energieverbrauchs und der CO2Emissionen um mindestens 20%. Es wird von Tata Steel Europe seit 2011 im holländischen Ijmuiden erprobt. In zehn Jahren soll die Technik in der regulären Stahlherstellung genutzt werden. Auf Grund der hohen Reinheit des CO2 hofft Tata, dieses als Rohstoff etwa für die Chemieindustrie abscheiden zu können.

Fazit: Noch immer gelingt es der Stahlindustrie, mit neuen Verfahren den CO2-Ausstoß zu verringern und Kosten zu sparen.

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Japans gefesselte Notenbank

Der Yen ist weiter sehr gefragt

Die aktuellen Zahlen in Japan sehen ebenfalls schlimm aus. Aber dennoch besser als in anderen Ländern. Darum ist der Yen der "Einäugige unter den Blinden".
  • Fuchs plus
  • Problematische Statik des Finanzgebäudes

Rezessionsnachricht drückt den Yen nur kurz

Die erneute Rezession setzt den Yen kurzfristig unter Druck. Doch dieser Druck dürfte bald verfliegen. Die japanischen Währungshüter haben noch weniger Raum für Lockerungen als die Kollegen in den USA oder in der Eurozone.
  • Im Fokus: Unternehmen mit Staatsbeteiligung

Top oder Flop?

Welche Unternehmen mit Staatsbeteiligung sind lukrativ? Copyright: Pixabay
Die Lufthansa ist vor der Corona-Pleite gerettet. Der Staatseinstieg steht. Doch welche Perspektive haben eigentlich Unternehmen, von denen der Staat einen wesentlichen Anteil hält? Und: Sind diese Aktien ein gutes Investment?
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Hauck & Aufhäuser Privatbankiers AG, Stiftungsmanagement 2020: Qualifikation

Umfangreiches Strukturbeispiel und nachhaltige, aber auch teure Fondslösungen

Schaffen es Hauck und Aufhäuser mit ihrer ungewöhnlichen Präsentation zu überzeugen? Copyright: Verlag Fuchsbriefe
Die Privatbankiers von Hauck & Aufhäuser gehen einen sehr ungewöhnlichen Weg und ziehen eine Ausarbeitung für eine andere Stiftung heran. Das begründen sie damit, die gegebenen Informationen aus DSGVO-Gründen nicht verwenden zu dürfen. Ob das nicht über eine schlichte Einverständniserklärung zu lösen wäre? Viele Ideen sind vielversprechend und Abweichungen deutlich gekennzeichnet. Dennoch wäre mit wenig Mehraufwand eine individuelle Ausarbeitung möglich gewesen.
  • Im Fokus: Unternehmen mit Staatsbeteiligung

Top oder Flop?

Welche Unternehmen mit Staatsbeteiligung sind lukrativ? Copyright: Pixabay
Die Lufthansa ist vor der Corona-Pleite gerettet. Der Staatseinstieg steht. Doch welche Perspektive haben eigentlich Unternehmen, von denen der Staat einen wesentlichen Anteil hält? Und: Sind diese Aktien ein gutes Investment?
  • Fuchs plus
  • Neue Arbeitsformen und Cost Cutting

Wandel in der Personalführung

Führungskräfte von Unternehmen müssen sich nach der Krise auf eine dauerhaft veränderte Arbeitswelt einstellen. Davon geht ein großer Anteil von Unternehmensleitungen aus. Das Management ist auch selbst betroffen, zeigt eine aktuelle Studie.
Zum Seitenanfang