Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
2001
Stahlindustrie – neue Prozesse verringern CO2-Ausstoß

Neue Verfahren verringern CO2-Ausstoß

In der Stahlindustrie wird an neuen Produktionsverfahren gearbeitet. Drei schwedische Konzerne wollen Stahl nur mit Erneuerbaren Energien produzieren. Tata Steel entwickelt ein energiesparendes Produktionsverfahren, bei dem weiterhin Kohle eingesetzt wird.

In der Stahlindustrie wird an neuen Produktionsmethoden gearbeitet. Die Ziele: Schwedische Konzerne wollen Stahl ohne fossile Energien erzeugen. Der Weltkonzern Tata verringert den Energieaufwand und CO2-Ausstoß erheblich.

Zur Reduktion des Eisenerzes soll künftig Wasserstoff statt Kohle verwendet werden. Dazu soll im nordschwedischen Lulea im Rahmen des Projekts „HYBRIT" eine Versuchsanlage errichtet werden. Erst durch die „Reduktion" entsteht Roheisen. Als Restprodukt entsteht dann kein CO2, sondern Wasser. Beheizt werden sollen die Hochöfen mit elektrischer Energie.

Ab 2035 soll die Technik in der Stahlproduktion genutzt werden können. Noch ist sie etwa 20 bis 30% teurer als die herkömmliche Stahlerzeugung mit Kohle. Sinkende Kosten für alternative Energien und steigende CO2-Preise sollen den Prozess allerdings im Laufe des kommenden Jahrzehnts konkurrenzfähig machen.

Projekt „HIsarna" mit mindestens 20% CO2 Ersparnis

Beim Projekt „HIsarna" verspricht man sich die Verringerung des Energieverbrauchs und der CO2Emissionen um mindestens 20%. Es wird von Tata Steel Europe seit 2011 im holländischen Ijmuiden erprobt. In zehn Jahren soll die Technik in der regulären Stahlherstellung genutzt werden. Auf Grund der hohen Reinheit des CO2 hofft Tata, dieses als Rohstoff etwa für die Chemieindustrie abscheiden zu können.

Fazit: Noch immer gelingt es der Stahlindustrie, mit neuen Verfahren den CO2-Ausstoß zu verringern und Kosten zu sparen.

Neueste Artikel
  • Gesamtschau und Wochenbericht in KW 15 für PP V, PP VII, PP VIII und PP IX

Performance-Projekte: Ruhige Woche, harte Fakten

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Eine Woche ohne Hektik, ohne große Trades, ohne Schlagzeilen – und doch voller Erkenntnisse. Kalenderwoche 15 legt offen, wie sich Vermögensverwalter wirklich vom Markt absetzen. Vier Projekte, vier Benchmarkdepots, hunderte Millionen Euro in der Betrachtung. Wer genauer hinsieht, erkennt: Nicht Aktion macht den Unterschied, sondern Struktur. Diese Woche zeigt, warum stille Phasen die ehrlichsten Antworten liefern.
  • Wochenbericht zu Projekt IX in KW 15: Rendite, Risiko und Handel

Warum Kapitalstärke alleine nicht reicht

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Kalenderwoche 15 offenbart im Performance‑Projekt 9 (Stiftungsportfolio) ein klares Bild. Große Vermögen treffen auf moderate Märkte, das Benchmarkdepot setzt den Takt. Während die Portfolios reagieren, zeigt sich deutlich, was in diesem Projekt trägt: weniger Aktion, mehr Struktur. Wer genau hinschaut, erkennt, warum sich manche Strategien behaupten – und andere bewusst zurücknehmen.
  • Wochenbericht zu Projekt VIII in KW 15: Performance, Gewinner und Verlierer

Markt, Fonds, Benchmark – Lektionen aus Projekt 8

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Kalenderwoche 15 war im Performance‑Projekt 8 (vermögensverwaltende Fonds) eine Woche ohne jede Handelsaktivität. Kein Fondswechsel, keine taktischen Manöver, keine Eingriffe. Und doch entstand ein klares Bild. Das Benchmarkdepot setzte den Maßstab, die Fondsportfolios reagierten unterschiedlich. Wer genau hinsieht, erkennt: Gerade im Fondsprojekt zeigt sich, wie viel Struktur, Ausrichtung und Historie wirklich bedeuten.
Zum Seitenanfang