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Wasserstoff wie Erdgas in Kavernen speichern

Pilotversuch zur H2-Speicherung erfolgreich

Die unterirdische Speicherung von Wasserstoff in großen Kavernen, wie es schon jahrelang mit Erdgas gemacht wird, funktioniert. Das haben zwei Versuche, einmal mit einer neu gebauten, zum anderen mit einer Erdgaskaverne gezeigt. Bald werden große Mengen Wasserstoff gespeichert werden.

Die Speicherung von Wasserstoff in unterirdischen Kavernen funktioniert. Schon heute werden riesige Mengen Erdgas in unterirdischen Speichern vorgehalten. Ob das auch mit Wasserstoff funktioniert, war bisher nicht sicher. Denn das Gas ist extrem flüchtig. Die Speicherung von Wasserstoff ist wichtig, um für den Winter, wenn es viel benötigt wird, vorzusorgen. In einigen Jahren werden Gaskraftwerke, die mit Wasserstoff Dunkelflauten ausgleichen können, häufiger laufen. Der Energieversorger EWE hat die Speicherung von Wasserstoff mit dem Forschungsinstitut DLR in Rüdersdorf bei Berlin ausprobiert. Während des Baus des Speichers gab es ein unerwartetes Problem mit der Dichtigkeit, das aber behoben werden konnte. 

Der Wasserstoff muss nach der Speicherung nur mit wenig Aufwand gereinigt werden, um in derzeit vorstellbaren Anwendungen in Industrie und Verkehr (Flugzeuge, Schiffe, Lkw) genutzt zu werden. Ein weiteres Projekt von Storag Etzel bei Wittmund, zeigt, dass auch Erdgasspeicher in Wasserstoffspeicher umgebaut werden können. Im nächsten Schritt werden große Gasspeicher in Wasserstoffspeicher umgebaut, etwa von Uniper in Krummhörn (Ostfriesland).

Fazit: Wasserstoffspeicher sind wichtig, um die Strom- und Energieversorgung in Zukunft sichern zu können. Der erste Schritt, das Gas sinnvoll zu speichern, ist in Testversuchen gelungen.
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