Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-0
0,00 €
422
Marketing

Produkte online erklären

Bevor Sie in Ihrem Unternehmen Webinare & Co. einsetzen, gibt es einiges zu beachten. Wir geben Hilfestellung.
Sie kommen immer mehr in Mode, um Produkte zu präsentieren und zu erklären: Online-Meetings, -Trainings und Webinare. Dabei ist die Anzahl der maximalen Teilnehmer nahezu beliebig skalierbar: von 25 über 250 bis 1.000. Die Tools, die dafür zur Verfügung stehen, unterscheiden sich in Preis, Leistungsumfang und Nutzerfreundlichkeit erheblich. Der Anbietermarkt ist zudem stark fragmentiert. Einige Eckpunkte, die Sie bei der Suche nach der richtigen Software beachten sollten, sind: Klären Sie zunächst die wichtigsten Anforderungen. Was sind die notwendigen Funktionen? Wie groß ist die Anzahl der Teilnehmer sowie der Moderatoren? Wie verhält es sich mit der Kompatibilität mit mobilen Geräten? Sind Verfügbarkeit und Ausfallsicherheit garantiert? Können Sie die Teilnehmer stumm schalten, auch wenn sich diese über Telefon in die Konferenz einwählen? Die Gesamtkosten eines Online-Meetings liegen bei 25 Teilnehmern zwischen 18,33 bis 105,80 Euro pro Monat. Grundlage ist eine Flatrate mit einer unbeschränkten Anzahl von Meetings innerhalb des gebuchten Zeitraums mit einem Moderator. Bei 150 Teilnehmern liegen die Preise zwischen 40,26 bis 253,00 Euro, bei 1.000 Teilnehmern sind es zwischen 170,73 bis 399,90 Euro. Marktüblich ist eine kostenlose Testphase von 30 Tagen. Längere Vertragslaufzeiten (12 bzw. 24 Monate) bringen Kosteneinsparungen von bis zu 20%. Bei unregelmäßigen Bedarfen sind Prepaid- oder Pay-Per-Use bzw. Pay-As-You-Go-Lösungen sinnvoll. Hier kalkuliert man ab 15 Cent pro Minute und Teilnehmer. Wenn das Userverhalten schwer abzuschätzen ist, sind anfangs kleinere Pakete empfehlenswert, etwa für 1-2 Moderatoren und ohne Parallelbetrieb. Ein Upgrade ist in der Regel jederzeit möglich, die Verkleinerung des Leistungsumfangs wird aber teurer. Kostenlose Nutzung (bis zu ca. 10 Teilnehmer) mit Werbebanner ist bei manchen Anbietern möglich.

Fazit: Vor dem Ernstfall sollten Sie unbedingt mehrere Testläufe vornehmen. Ganz zentral ist die Stummschaltfunktion.

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Erbschaftsteuergesetz ist offensichtlich verfassungswidrig

Der Staat macht den Erbfall zum Risiko

Erblasser werden vom Staat im Stich gelassen. Das deutsche Erbschaftsteuerrecht ist nach Meinung des ehemaligen Verfassungsrichter Prof. Paul Kirchhof nicht verfassungskonform – Gestaltungen geschehen unter Vorbehalt. © PictureAlliance
Erst vor Kurzem hat die (alte) Bundesregierung das Erbschaftsteuerrecht geändert. Doch auch die Neuregelung ist klar verfassungswidrig. Das sagt der ehemalige Richter am Bundesverfassungsgericht, Prof. Paul Kirchhof. Das bringt erhebliche Unsicherheit für Steuergestaltungen mit sich.
  • Verbraucherschutz als Wiedergutmachungsprogramm

Das Märchen vom Bürokratieabbau

Chefredakteur Ralf Vielhaber
Vor dreizehn Jahren schaffte es die Entbürokratisierung als Ziel in den Koalitionsvertrag der ersten großen Koalition. Kanzlerin Angela Merkel erklärte ihn zur Chefinnensache. Inzwischen wurde er längst ins Reich der Märchen verbannt wurde, erzählt Fuchsbriefe Chefredakteur Ralf Vielhaber.
  • Fuchs plus
  • Die Majors im Überblick

Der Euro hinkt hinterher

Dollar und Yen zeigen im Vergleich zum Euro eine bessere Performance. Copyright: Picture Alliance
Während in der Eurozone die Euphorie über Konjunktur und Zinsentwicklung langsam schwindet, wird die Dollar-Stärke momentan lediglich vom eigenen Präsidenten ausgebremst. Die Geldpolitik Japans kurbelt indes kräftig die Binnennachfrage an.
Neueste Artikel
  • Hauptstadt-Notizen vom 23. April 2018

Haushaltskürzungen geplant

Die EU-Kommission wird am 2. Mai voraussichtlich einen Sparhaushalt für 2021 bis 2027 vorlegen. Die bisherigen Vorstellungen von Haushaltskommissar Günther Oettinger, den Ausfall Großbritanniens nach dem Brexit durch Mehrzahlungen der verbleibenden Mitgliedsländer auszugleichen, hat angesichts des Widerstandes der Mehrheit der Mitgliedsländer vorerst keine Chance mehr. Das bedeutet für den Agrar- und den Kohäsionsfonds eine Kürzung um bis zu 6% oder rund 10 Mrd. Euro p.a.
  • Fuchs plus
  • „Drahtesel“ als steuerliche Betriebsausgaben

Fahrräder sind für den Fiskus Kraftfahrzeuge

Fahrräder können betrieblich genutzt werden. Sie werden dabei steuerlich wie Kraftfahrzeuge behandelt. Deshalb haben Sie die Wahl zwischen einem Fahrtenbuch oder der 1%-Regelung.
  • Fuchs plus
  • Wachstumsaussichten sind international stabil

Gute-Laune-Nachrichten vom 23. April 2018

Die politischen Krisen wie in Syrien oder die Angst vor einem Welthandelskrieg verlieren an Bedeutung. Die Konjunkturdaten weisen nach wie vor auf eine stabile Aufwärtsentwicklung hin.
Zum Seitenanfang