Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-0
0,00 €
355
Marketing

Produkte online erklären

Bevor Sie in Ihrem Unternehmen Webinare & Co. einsetzen, gibt es einiges zu beachten. Wir geben Hilfestellung.
Sie kommen immer mehr in Mode, um Produkte zu präsentieren und zu erklären: Online-Meetings, -Trainings und Webinare. Dabei ist die Anzahl der maximalen Teilnehmer nahezu beliebig skalierbar: von 25 über 250 bis 1.000. Die Tools, die dafür zur Verfügung stehen, unterscheiden sich in Preis, Leistungsumfang und Nutzerfreundlichkeit erheblich. Der Anbietermarkt ist zudem stark fragmentiert. Einige Eckpunkte, die Sie bei der Suche nach der richtigen Software beachten sollten, sind: Klären Sie zunächst die wichtigsten Anforderungen. Was sind die notwendigen Funktionen? Wie groß ist die Anzahl der Teilnehmer sowie der Moderatoren? Wie verhält es sich mit der Kompatibilität mit mobilen Geräten? Sind Verfügbarkeit und Ausfallsicherheit garantiert? Können Sie die Teilnehmer stumm schalten, auch wenn sich diese über Telefon in die Konferenz einwählen? Die Gesamtkosten eines Online-Meetings liegen bei 25 Teilnehmern zwischen 18,33 bis 105,80 Euro pro Monat. Grundlage ist eine Flatrate mit einer unbeschränkten Anzahl von Meetings innerhalb des gebuchten Zeitraums mit einem Moderator. Bei 150 Teilnehmern liegen die Preise zwischen 40,26 bis 253,00 Euro, bei 1.000 Teilnehmern sind es zwischen 170,73 bis 399,90 Euro. Marktüblich ist eine kostenlose Testphase von 30 Tagen. Längere Vertragslaufzeiten (12 bzw. 24 Monate) bringen Kosteneinsparungen von bis zu 20%. Bei unregelmäßigen Bedarfen sind Prepaid- oder Pay-Per-Use bzw. Pay-As-You-Go-Lösungen sinnvoll. Hier kalkuliert man ab 15 Cent pro Minute und Teilnehmer. Wenn das Userverhalten schwer abzuschätzen ist, sind anfangs kleinere Pakete empfehlenswert, etwa für 1-2 Moderatoren und ohne Parallelbetrieb. Ein Upgrade ist in der Regel jederzeit möglich, die Verkleinerung des Leistungsumfangs wird aber teurer. Kostenlose Nutzung (bis zu ca. 10 Teilnehmer) mit Werbebanner ist bei manchen Anbietern möglich.

Fazit: Vor dem Ernstfall sollten Sie unbedingt mehrere Testläufe vornehmen. Ganz zentral ist die Stummschaltfunktion.

Meist gelesene Artikel
  • Zum Zwecke der Wirtschaftsspionage

Britische Geheimdienste verkaufen sensible Daten

Britische Geheimdienste verkaufen gesammelte Daten an Dritte. Copyright: Picture Alliance
Die britischen Geheimdienste verkaufen in großem Umfang anlasslos gesammelte Daten. Darunter sind auch sehr sensible Informationen. Auch deutsche Unternehmen mit Bezug zu Großbritannien müssen sich sorgen.
  • Venezuela bedient seine Schulden nicht mehr

Caracas muss auf den Ölpreis hoffen

Venezuela ist zahlungsunfähig. Das Land kann Anleihen nicht bedienen. Hohe Schulden hat die Regierung bei Russland und China. Im nächsten Jahr dürften weitere Anleihen nicht bedient werden. Es gibt aber einen Hoffnungsschimmer.
  • Peking verlagert den Schwerpunkt

Chinas Wirtschaftsdynamik lässt weiter nach

Die Dynamik der chinesischen Wirtschaft lässt in allen Sektoren sichtbar nach. Hintergrund sind aus unserer Sicht nachlassende fiskalische Impulse. Die Pekinger Führung nimmt andere Ziele in den Fokus.
Neueste Artikel
  • Wie transparent sind die Compliance-Maßnahmen?

ThyssenKrupp mit einem gelungenen Compliance Management System

ThyssenKrupp ist bei seinen Compliance Maßnahmen nicht nur transparent. Sie sind auch weitgehend stimmig. daher nur eine geringes Risiko aus Investorensicht.
Die Milliardenstrafen liegen nicht lange zurück, und jetzt lasten schon wieder schwerwiegende Korruptionsvorwürfe auf ThyssenKrupp. Am Compliance Management System liegt das kaum, das ist eigentlich gut konzipiert. Den Platz unter den ersten drei im Rating verdankt der Konzern seinem CMS. Thyssen-Chef Heinrich Hiesinger scheint die Untiefen im umstrittenen U-Boot-Rüstungsdeal monatelang nicht ernst genug genommen zu haben. Da hilft dann auch kein noch so gutes Compliance-Warnsystem mehr. 
  • Triumph der Hidden Champions

Österreich die neue Nummer 1 im Private Banking

Sie nahmen für Ihre Häuser die Ehrenurkunde für sehr gute Leistungen entgegen (v.l.n.r.): Robert Hager / Bankhaus Spängler (2.v.l.), Dr. Mathias Albert / Bank Gutmann, Wolfgang Fusek / Bankhaus Krentschker, Arnd Brüggenwirth / DekaBank Luxemburg, Martin Engler / VP Bank, Wolfgang Ules / Capital Bank, Michael Krume / Merck Finck Privatbankiers, Thomas Acker / Spiekermann & Co sowie Wolfgang Harth / Weberbank. Links und rechts außen die Moderatoren des Abends, Dr. Jörg Richter / IQF und Ralf Vielhaber / Verlag FUCHSBRIEFE. Foto: Stefanie Loos, Copyright: Private Banking Prüfinstanz FUCHS | RICHTER
Österreich ist die neue Nummer 1 im Private Banking. Gleich vier Anbieter aus der Alpenrepublik überzeugten im Markttest der Private Banking Prüfinstanz FUCHS | RICHTER mit sehr guten Leistungen im Beratungsgespräch, in der Vermögensstrategie, der Portfolioqualität und der Transparenz. Jahressieger ist zum zweiten Mal hintereinander das Salzburger Bankhaus Carl Spängler. Die Nummer 1 der Ewigen Bestenliste ist die Wiener Bank Gutmann.
  • Die Politik nimmt immer mehr Einfluss auf die Kunst

Künstler lassen sich von der Politik instrumentalisieren

Für Künstler ist es profitabel geworden, sich bei der Politik anzubiedern. Das instrumentalisiert Kunst immer stärker – zum Nachteil von Kunstinteressierten und Sammlern.
Zum Seitenanfang