Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
2853
Unternehmen will Mondbasis mit 3D-Drucker herstellen

Projekt Moondust: Eine Raumstation aus Sternenstaub

Close up shot of 3D printer printing 3D objects. © AzmanL / Getty Images / iStock
Die Besiedelung des Weltalls ist eine "ewige" Vision. Ihre Realisierung rückt aber etwas näher. Denn die additive Fertigung mit Hilfe von 3D-Druckern eröffnet auch in der Raumfahrt ganz neue Möglichkeiten. Ein Wiener Unternehmen will nun eine Mondbasis "ausdrucken" - mit Baumaterialien von unserem Erdtrabanten.

Sternenstaub zu Baumaterial - an dieser Vision arbeitet ein Unternehmen aus Wien und will damit die Raumfahrt deutlich verbilligen. Das Unternehmen entwickelt ein Verfahren, mit dem aus Mondstaub per 3D-Drucker Werkzeuge und Verschleißteile produziert werden können. 

Gelingt das Projekt Moon Dust der Wiener Lithoz GmbH, könnte das der Raumfahrt einen Boost geben. Denn die Errichtung und der Betrieb von Basen auf anderen Himmelskörpern (z.B. dem Mond) ist bisher extrem aufwendig und kostspielig. Für den Bau einer Station müsste jede Schraube, jeder Ziegelstein, Zement und jeder Stahlträger per Rakete dorthin gebracht werden. Ein Kilogramm Nutzlast in den Erdorbit zu bringen, kostet derzeit bis zu 54.000 USD.  

Projekt Moondust: Eine Raumstation aus Sternenstaub

Lithoz, ein Spezialist für technische Keramik und additive Fertigung, plant ein neues Verfahren. Das Unternehmen will die auf dem Mond verfügbaren Rohstoffe einsammeln, verarbeiten und zum Baustoff für 3D-Drucker machen. Die Geräte könnten dann alle weiteren Schritten direkt auf dem Mond erledigen und zahlreiche Bau- und Ersatzteile vor Ort ausdrucken. Dann müssten viel weniger Materialien von der Erde zum Mond transportiert werden. 

Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) unterstützt das Projekt. Lithoz ist derzeit dabei, auf der Erde Mondregolith-Simulanzien zu entwickeln. Die haben ähnliche chemische, mechanische oder technische Eigenschaften wie der echte Mondstaub. Die Werkstoffingenieure von Zwick Roell hatten Mondstaub-Proben schon diversen Prüfungen unterzogen (Druck- und 3-Punkt-Biegeversuche). Inwieweit sich das Material für den Bau einer Mondstation eignet oder es angepasst werden muss, muss nun Lithoz beurteilen.

Fazit: Der 3D-Druck könnte auch die Raumfahrt revolutionieren, wenn es gelingt, den "Sternenstaub" zu einem klebefähigen Baumaterial zu machen. Bevor das soweit ist, dürfte die Erde die Sonne aber noch einige Male umrunden.

Hinweis: Die Spezialisten von Lithoz bedienen neben der Luft- und Raumfahrt auch Unternehmen aus dem Industrie- und Medizin-Sektor. Vielleicht gibt es auch für Ihr Geschäft schon heute praktikable innovative Anwendungen. Mehr Infos zum Anbieter: https://lithoz.com/de/

Neueste Artikel
  • Wochenbericht zu Projekt V in KW 11: Rendite, Risiko und Marktdynamik

Stabile Woche, klare Signale: Wer schlägt das Benchmarkdepot?

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Die Kalenderwoche 11 verläuft im Performance‑Projekt 5 (vermögensverwaltende Fonds) ruhig, aber richtungsweisend: Das Benchmarkdepot steigert sein Vermögen leicht und reduziert gleichzeitig den maximalen Drawdown. Mehrere Vermögensverwalter erzielen deutliche Zugewinne und übertreffen den Referenzwert klar, während andere Institute spürbar zurückfallen. Eine Woche der Stabilität mit klaren Gewinnern und Verlierern.
  • Fuchs plus
  • EU-Indonesien-Handelsabkommen: Chancen für Wirtschaftswachstum und Investitionen

Indonesische Rupie - Aufwind in Südostasien

Mit nahezu 290 Mio. Einwohner ist das Südasiatische Land mit einem BIP von 1,4 Billionen USD kein Leichtgewicht. Mit seinen Rohstoffen und gut ausgebildeten relativ jungen Menschen punktet der Staat. Für den Export winken am Horizont weitere Impulse durch ein Handelsabkommen mit der EU und sorgen für Fantasie in Konjunktur und Währung.
  • Fuchs plus
  • Deutsche Börse Group: Ausbau der Krypto-Infrastruktur als regulierte Plattform für Bitcoin und Ethereum

Europas neues Krypto-Rückgrat

envato elements
Die Deutsche Börse baut ihre Krypto-Infrastruktur systematisch aus – von der Verwahrung über den Handel bis hin zu neuen Produkten. Was steckt dahinter, und was bedeutet das für Privatanleger?
Zum Seitenanfang