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Biokunststoffe sind echte Umwelt-Sünder

Risiko Biokunststoffe – das gute Image wird sich umkehren

Hände halten grünes Kunststoff-Granulat. © Arsenii / stock.adobe.com
Biokunststoffe, also aus Pflanzen hergestelltes Plastik, haben zu Unrecht einen guten Ruf. Sie sind teurer als herkömmliche, erdölbasierte Kunststoffe. Und sie sind längst nicht so umwelt- und klimafreundlich wie bisher gedacht.

Biokunststoffe sind längst nicht so klima- und umweltfreundlich wie oft behauptet wird. Das aus Pflanzen hergestellte Plastik hat zwar ein gutes Image als umweltfreundliches Produkt, das ist aber deutlich überzogen. Bioplastik hält nicht, was es verspricht. Denn die dafür angebauten Pflanzen sind eine Konkurrenz zu Nahrungspflanzen, werden in Monokulturen angebaut, mit den üblichen Umweltproblemen. Biokunststoffe lösen das Plastikmüllproblem nicht, weil sie meistens nicht abbaubar sind (FB vom 6.9.21). Ein weiteres Problem zeigt eine Studie des Ifeu-Instituts. 

Die CO2-Bilanz der Biokunststoffe verschlechtert sich stark, wenn die alternative Nutzung der Felder in Betracht gezogen wird. Denn renaturierte Flächen können große Mengen CO2 binden - Waldflächen etwa 6 t pro ha. Agrarflächen setzen demgegenüber CO2 frei, weil für die Produktion von Stickstoffdünger viel Energie benötigt wird. Je nach Pflanze werden 1,3 bis 1,6 t COfreigesetzt. Wird das einberechnet, sind Biokunststoffe nicht nur deutlich teurer als herkömmliche Plastik, sondern sogar echte Klimasünder.

Fazit: Das positive Image von Biokunststoffen könnte bald kippen. Bevor Sie aus Gründen der Nachhaltigkeit Bio-Plastik einsetzen, sollten Sie die gesamte Bilanz kennen - und genau wissen, warum Sie das Material einsetzen. Dann können Sie auch gegenüber kritischen Kunden bestehen. Echte Nachhaltigkeits-Fans dürfen die Bio-Plastik ablehnen.
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