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Viele Arbeitnehmer übersehen die Gefahren für den eigenen Arbeitsplatz durch den digitalen Wandel

Risiko Digitalisierung unterschätzt

Die Umstellungen durch die Digitalisierung sind noch lange nicht abgeschlossen. Auch wenn Google, Amazon und Facebook, etc. das alltägliche Leben schon sehr stark verändert haben, sind noch kommende Einflüsse auf dem Arbeitsmarkt nicht restlos absehbar. Wo, wie und mit welchen Qualifikationen zukünftig gearbeitet werden muss gibt viele Rätsel auf. Nicht wenige unterschätzen die Auswirkungen gerade im Hinblick auf ihren eigenen Arbeitsplatz radikal, wie eine Untersuchung zeigt.

Die überwiegende Mehrheit aller Mitarbeiter unterschätzt das Risiko der Digitalisierung für den eigenen Arbeitsplatz. Dabei erkennt die Mehrzahl der Menschen, dass die Digitalisierung enorme Umwälzungen auch am Arbeitsmarkt zur Folge haben wird. Zu dieser Erkenntnis kommt das Beratungsunternehmen Deloitte nach einer Befragung von 15.000 Arbeitnehmern.

Auffällig ist die Diskrepanz bei der Einschätzung der Veränderungswucht. Ettliche Umfragen zeigen, dass Arbeitnehmer abstrakte Änderungen der allgemeinen Arbeitswelt antizipieren. Die Veränderungen für den eigenen Job sehen sie aber nicht. Dabei werden sich bis 2020 über 30% der Qualifikationsanforderungen deutlich verändern.

Eigene Fähigkeiten werden überschätzt

Zugleich überschätzen die meisten Arbeitnehmer die eigenen Fähigkeiten. Auf gesamteuropäischer Ebene geben 30% der Befragten an, noch keine Anstrengungen in Richtung Qualifizierung/Digitalisierung unternommen zu haben. Der Grund: Viele Arbeitnehmer wissen nicht, worauf sie hinarbeiten sollten. In Deutschland sind zudem gut 60% der Areitnehmer davon überzeugt, dass ihre bisherigen Fähigkeiten ausreichen.

Fazit: 

Unternehmen müssen bei der Personalpolitik im Hinblick auf die Digitalisierung einen Zielkonflikt lösen. Während sich das Arbeitsumfeld vielfach (auch unvorhersehbar) ändert, müssen die Mitarbeiter zu Flexibilität und Lernbereitschaft bewegt werden. Ältere Arbeitnehmer sind dafür übrigens offener, weil ihre Gesamtrisiken (Einkommens-, Karriereknick) geringer sind.

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