Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
2173
Stromnetzt über Windparks auf See verbunden

See-Verbindung erhöht Versorgungssicherheit

Erstmals wurden zwei nationale Stromnetze über Seewindparks verbunden. Das schafft eine Reihe von Vorteilen, nicht zuletzt für Unternehmen. Kein Wunder, dass weitere solcher Projekte geplant sind.

Unternehmen können wieder ein Stückchen mehr auf die Versorgungssicherheit im Stromnetz bauen. Deutschland und Dänemark haben erstmals eine Verbindung zweier nationaler Stromnetze über Meereswindparks realisiert. Partner sind die Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz aus Berlin und die dänische Energinet. Damit kann nicht nur der Offshore-Strom sondern über die Anbindung der Windparks an ihre Länder auch Strom aus dem Landesinneren in das andere Land transportiert werden. Das erhöht die Versorgungssicherheit und stabilisiert den Strompreis. Bei einem Überangebot an Strom etwa in Deutschland kann der nach Dänemark verkauft werden, bei Strommangel kann dort eingekauft werden.

Nur 25 km Leitungen für die Verbindung zwischen zwei nationalen Stromnetzen

25 km Seekabel-Verbindung mit 200 MW Leistung reichen. Auf diese Weise wurden die Ostseewindparks Baltic 1 und 2 auf deutscher Seite und Kriegers Flak auf dänischer verbunden. Die Kosten dafür liegen bei 300 Mio. Euro. 

Energie-Inseln zur Verbindung mehrere Länder in Nord- und Ostsee geplant

In Zukunft wird es weitere internationale Verbindungen über Meereswindparks geben. So plant der Netzbetreiber Tennet TSO, der für die Anbindung der deutschen Parks in der Nordsee zuständig ist, einen Netzknoten als Verbindung über mehrere Länder. Denn die Erzeugungskapazität in der Nordsee wird in den kommenden Jahren stark steigen und 2045 etwa 180 GW erreichen.

Zum Vergleich: die aktuelle Erzeugungskapazität aller deutschen Kraftwerke (konventionell und erneuerbar) liegt bei 221 GW. Über das North Sea Wind Power Hub soll eine Verbindung zwischen Großbritannien, Belgien, den Niederlanden, Dänemark und Deutschland aufgebaut werden. Dort könnte auch Wasserstoff günstig erzeugt und in verschiedene Länder verteilt werden. Über einen ähnlichen Knoten auf Bornholm sollen die Stromnetze von Dänemark, Polen, Deutschland und Schweden verbunden werden.

Fazit: Seewindparks sind eine günstige Möglichkeit, die Stromnetze mehrere Länder zu verbinden, weil nur kurze Leitungen nötig sind. In Zukunft wird die Wasserstofferzeugung auf See hinzukommen.
Meist gelesene Artikel
  • Geldtipp-Podcast #7

Immobilien im Privatvermögen

Das Logo zum Geldtipp-Podcast. © Springernature
Geldtipp – Pferdchen trifft Fuchs. Stefanie Burgmaier, das Pferdchen und verantwortlich für das Wissensportal springerprofessional.de, und Ralf Vielhaber, der Fuchs und Herausgeber der Fuchsbriefe, sprechen über wichtige Themen rund ums Geld. Diesmal im Fokus: Immobilien im Privatvermögen.
  • Fuchs plus
  • Beurkundung leichter gemacht

Erste Online-Gründung einer GmbH

Person in einer Firma an einem Laptop. © South_agency / Getty Images / iStock
Der Gründer saß in Berlin, der Notar in München: Damit wurde der Start des ersten notariellen Online-Verfahrens in Deutschland markiert.
  • Fuchs plus
  • Interessante Spekulation für antizyklische Anleger

Kaum ein Investor hat Nigeria auf dem Radar

Serengeti in Afrika. © Simon Dannhauer / stock.adobe.com
Auf der Suche nach Diversifikationsmöglichkeiten und Renditechancen durchkämmen Anleger die weltweiten Märkte. Nur selten werden sie dabei in Afrika fündig. Das mag seine Gründe haben, doch sind die Potenziale auf dem "Chancen-Kontinent" auch nicht zu verachten. FUCHS-Devisen haben sich näher in Nigeria umgesehen.
Neueste Artikel
  • Enthaftung stärker im Blick als das Wertesystem des Kunden

Beratungs-Leitfäden zum Thema Nachhaltigkeit: Was taugen Sie für Private Banker?

Geht die US-Börsenaufsicht SEC mit dem Holzhammer gegen Greenwashing vor? © Foto: envato elements
Erste Handreichungen, die Beratern das Leben bei der Abfrage der Nachhaltigkeitspräferenzen ihrer Kunden erleichtern sollen, sind hilfreich, aber nicht hinreichend. Die FUCHS | RICHTER Prüfinstanz hat die Leitfäden unter die Lupe genommen und mit ihren eigenen Praxiserfahrungen aus den Berater-Tests abgeglichen.
  • Fuchs plus
  • Der Zustand der Pflanzen verschlechtert sich

Zwei Gründe für steigende Maispreise

Ein Maisfeld. © Fuse/ Thinkstock
Im Mai mussten an den Rohstoffbörsen noch Rekordpreise für Mais gezahlt werden. Inzwischen sind die Preise bereits ein ganzes Stück zurückgekommen. Doch zwei Faktoren sprechen dafür, dass bald wieder mit einem Anlauf nach oben zu rechnen ist.
  • Fuchs plus
  • Energiepreise belasten Produktion

Angebotsverknappung bei Zink nimmt zu

Zink. © photos.com PLUS
Als Korrosionsschutz, Blechteile oder Legierung findet Zink in der Industrie weitreichende Verwendungsmöglichkeiten. Wie die zukünftigen Preisaussichten des Industriemetalls sind, beleuchtet der nachfolgende Beitrag.
Zum Seitenanfang