Smarte Palette spart Geld
Smarte Paletten können die Logistik-Prozesse optimieren und die Kosten senken. Das ist das Ergebnis des Forschungsprojektes „Pal2Rec“ (Pallet to Recognition) am Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML (Dortmund). In dem wurde untersucht, ob Paletten über das bloße Lastentragen hinaus „mitdenken“ können. Erste Projektergebnisse bestätigen, dass sich wertvolle Informationen über zurückliegende Aufgaben, Prozessschritte und Bewegungen generieren lassen.
Smarte Palette spart Geld
Durch die Ausstattung von Paletten mit unterschiedlichen Sensoren werden Bewegungen, Stöße und Kippvorgänge lückenlos erfasst und in den logistischen Kontext gesetzt. Das Erfassen und Auswerten von Informationen kann mithilfe von KI die Prozesse optimieren und Kosten reduzieren. Denn die KI ordnet komplexe Bewegungsmuster den entsprechenden Aktivitäten im Logistikalltag zu (Palette beladen, einlagern etc.) und erstellt so ein Aktivitätsprofil der Palette. Die Daten liefern wertvolle Erkenntnisse, die Unternehmen dabei unterstützen, Schwachstellen gezielt zu identifizieren und Optimierungspotenziale voll auszuschöpfen.
Ein weiterer Vorteil ist, dass eine vorausschauende Wartung (Predictive Maintenance) ermöglicht werden kann. Dabei gilt es, potenzielle Schäden frühzeitig zu erkennen, bevor sie überhaupt entstehen. Dadurch, dass auch kostengünstige Sensoren für die Anwendung taugen, erleichtert das die Implementierung der Technologie in der Industrie. Die Unternehmen profitieren so von den Vorteilen der intelligenten Paletten und können diese Technologie gleichzeitig preisgünstig einsetzen.