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2020
Supply-Chain-Trends

Was bringt Real Time Visibility?

Unternehmen brauchen Transparenz, Echtzeitinformationen und ein angepasstes proaktives Maßnahmenmanagement, um die Versorgung zu sichern, Compliance einzuhalten und letztlich die Marke zu schützen. Dabei hilft"Real Time Visibility".

Ein- und Durchblick über alle Prozesse der jeweiligen (Transport-)Modi hinweg – in Echtzeit von der ersten bis zur letzten Meile? Das geht – wenn Sie hochwertige, aktuelle und vor allem relevante Daten generieren. FUCHSBRIEFE sagen Ihnen, wie das klappen kann.

Ausgangslage

Blockiert ein Lkw länger die Rampe, weil Lagermitarbeiter, aus welchen Gründen auch immer, das Werkstor nicht öffnen, ist unter Umständen die zeitkritische Produktion bedroht – kein Einzelfall etwa in der sensiblen Automobilbranche. Unternehmen brauchen Transparenz, Echtzeitinformationen und ein angepasstes proaktives Maßnahmenmanagement, um die Versorgung zu sichern, Compliance einzuhalten und letztlich die Marke zu schützen.

Risiko-Software

Eine Supply-Chain-Risk-Software beispielsweise muss das Monitoring der Sublieferanten einbeziehen. KI hilft dabei, Signale aus Millionen an Daten- und Informationsquellen zu ziehen – in Echtzeit und im 24/7-Modus. Nutzer sollten dabei auch Risikoprofile und Handlungsoptionen von ihrem Software-Dienstleister erhalten.

Echtzeit-Einblicke

Als Teil des Marktes für Lieferkettentransparenz sollte ein (fortgeschrittene) Real-Time Transportation Visibility Platform (RTTVP) die „Customer-Experience“ von Anfang bis Ende komplett abbilden können. Die von dem Anbieter verwaltete Lösung gibt in Echtzeit Einblick in Standort und den Status von Aufträgen, sobald diese das Lager verlassen haben. Die notwendigen Daten werden durch Integration gespeist, etwa über Anwendungs­programmier­-Schnittstellen (API) oder EDI mit Speditionssystemen, über direkte Einspeisungen von Telematikgeräten (in der Fahrerkabine oder im Anhänger) oder andere Anwendungen.

Anbieter-Beispiel: Shippeo

Die globale Plattform Shippeo (Paris, Düsseldorf) konzentriert sich auf die Bereitstellung von Echtzeittransparenz für multimodale Transporte. Merkmale: Lieferverfolgung in Echtzeit, automatisierte Kundenprozesse und „hochgenau geschätzte“ Ankunftszeit, wie es heißt. Dabei hilft ein intern entwickelter Algorithmus. Das Multimodal Visibility Network verbindet Komplettladungen (FTL), Teilladungen (LTL), Paket- und Container-Transporte. Die Software integriert laut Shippeo über 875 Transportmanagementsysteme, Telematik- und elektronische Aufzeichnungsgerätesysteme über eine proprietäre API.

Anwenderbeispiel 1: Krone (nutzt Shippeo)

Krone – einer der größten Anhängerhersteller in Europa – ist nach eigenen Angaben der erste Trailer-Hersteller, der in einer eigenen Trailer-Management-Lösung („Krone Telematics“) Echtzeit-Prognosen für die voraussichtliche Ankunftszeit (Estimated Time of Arrival, ETA) anbietet. Auf dem Weg zu einem Trailer-as-a-Service (TaaS)-Geschäftsmodell haben Krone und Shippeo im Rahmen einer globalen strategischen Partnerschaft datenintegrierte Echtzeitdienste für Kunden entwickelt, die Krone Telematics einsetzen. Der Algorithmus für maschinelles Lernen greift auf über 200 Datenparameter zurück. Beide Partner planen weitere TaaS-Lösungen für mehr Effizienz und besseren Service bei Be- und Entladung sowie Zustellung.

Anwenderbeispiel 2: Renault  (nutzt Shippeo)

Ein von Google AI unterstützter Control Tower unterstützt die Renault-Gruppe bei der Verwaltung ihrer Inbound-Logistik in 34 Werken weltweit. Dieser ermöglichet das Zusammenspiel von Echtzeittransparenzdaten, Risikovorhersage und -minderung auf einer kollaborativen Plattform (hier: Shippeo). Das System gibt für alle zu transportierenden Teile Warnmeldungen, wenn deren voraussichtliche Ankunftszeit nach Datum und Uhrzeit im Werk liegt. Auf Basis fortschrittlicher KI und Orchestrierungsintelligenz werden angebrachte Maßnahmen (mit geschätzten Kostendaten) empfohlen. Dem Nutzer wird die Entscheidungsfindung erleichtert. Das System basiert auf Sichtbarkeitsdaten von Shippeo.

Zustand vorher:

  • Umfang und Komplexität (Regularien etc.) verlangsamten zuvor Prozesse und Produktion
  • Hoher manueller Arbeitsaufwand führte zu geringerer Gesamtproduktivität in der Lieferkette
  • (manuelle Lokalisierung der Geoposition von Transporten, manuelle Erfassung von Verweilzeiten, Dockplanung „mithilfe“ von Tabellenkalkulationen etc.)
  • Man hatte zusätzliche Kosten durch Eillieferungen
  • (verspätete oder verpasste Ladungen, Spotaufträge, nicht eingehalte Liefer-/Ladezeiten etc.)
  • Der Umgang mit Rechtsstreitigkeiten und mit der Leistung der Spediteure war schwer;
  • Renault hatte keine objektiven historischen Daten; man wusste nicht, ob Ausgaben gerechtfertigt und Zahlungen angemessen waren

Checken Sie, ob z.B. die folgenden Dienstleisterlösungen für Ihren Bedarf in Frage kommen könnten


Fazit: Real Time Visibility kann in großen Betrieben mit viel Logistik, die gehandhabt werden muss Vorteile bringen. Lesen Sie online mehr über die Lösung Shippeo und weitere Anbieter in Sachen Real Time Visibility.


Hinweis:

Bei Gartner Research erhalten Sie wertvolle Infos: Ratings, positive und negative Kundenbewertungen, Alternativen etc.
Best Real-Time Transportation Visibility Platforms Reviews 2024 | Gartner Peer Insights


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