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Job-Sharing nur auf Wunsch

Die Initiative für eine Arbeitsplatz-Teilung sollte von den Arbeitnehmern kommen. Eine Übersicht über die Vor- und Nachteile des Job-Sharing-Modells.
Job-Sharing eignet sich vor allem dann für die Firma, wenn die Initiative dazu von den Mitarbeitern selbst ausgeht. Denn das Modell lebt von Harmonie. Organisieren sich zwei Job-Sharer nicht selbst, sondern werden zur Zusammenarbeit genötigt, ist die Gefahr hoch, dass die Kosten den Nutzen übersteigen. Beruht das Modell auf Selbstorganisation, überwiegen die Vorteile deutlich. Im Einzelnen:
  • Weniger Fehlzeiten

  • Stellenbesetzung auch in Urlaubs- und Krankheitszeiten (eines Job-Teilers)

  • Gegenseitige Verpflichtung; weniger Beaufsichtigung ist nötig

  • Durchschnittliche Produktivitätssteigerung um 8%. Gründe: Arbeitsziele müssen konkret gesetzt, Schritte durchdacht, das eigene Arbeitsergebnis reflektiert werden.

  • Erweiterung/Halten des Arbeitskräftepools

  • Mögliche innovative Impulse durch Zusammenarbeit.

Nur bei höher dotierten Stellen fallen die reinen Zusatzkosten etwas höher aus. Denn beim Job-Teilen wird die sonst überschrittene Beitragsbemessungsgrenze meist nicht mehr erreicht. Folge: Krankenkassen-, Pflege- und Rentenbeiträge sind zusammen leicht höher als die der einzelnen Vollzeit-Stelle.

Fazit: Job-Sharing könnte für Sie durchaus Vorteile bringen, vorausgesetzt, die Initiative kommt von Mitarbeitern, die sich gut verstehen und ergänzen.

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