Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-0
0,00 €
798
Steigende Stromkosten

Netzkosten beachten

Die Netzkosten der Stromversorgung steigen wegen des Netzausbaus stetig. Im Rahmen einer Energieberatung sollten sie unbedingt beachtet werden. Unternehmen können die Kosten ohne Investitionen senken.
Behalten Sie in den nächsten zwei Jahren unbedingt ihre Stromkosten im Auge! Denn ab 2019 wird die Neuordnung der Netzkosten (NEMoG) im Süden und Westen Deutschlands für steigende Preise sorgen. Hinzu kommen häufig Fehler bei der Einstufung eines Betriebs in die richtige Netzebene, etwa Niederspannungs- oder Mittelspannungsnetz. Eine falsche Einstufung kann aber hohe (Zusatz-)Kosten verursachen. Eine einfache Möglichkeit, die Netzkosten zu senken, ist die Vermeidung von Spitzenlasten. So können Druckluft- Wärme- oder Kälteanlagen zeitweise abgeschaltet werden, um Spitzenverbräuche zu vermeiden. Bei manchen Stromanbietern kann der Stromverbrauch tagesaktuell online eingesehen werden. Damit lässt sich der Verbrauch einfach optimieren. Auch kleine Verbraucher ab 20.000 kWh haben häufig ein Kostensenkungspotenzial. Es beträgt zwischen 15 bis 20% der Stromkosten. Um derartige Kostensenkungen zu erreichen, muss der gesamte Verbrauch analysiert und die Lieferverträge neu verhandelt werden.

Fazit: Im Rahmen der Energieberatung wird die Analyse der Netzkosten immer wichtiger, denn deren Anteil an den Stromkosten steigt. Bei einer Beratung sollten Unternehmen darauf achten, dass sie die nötige Beachtung finden.

Hinweis: Die Bafa bezuschusst die Energieberatung für KMU mit bis zu 80% der Beratungskosten. Mehr Informationen unter https://tinyurl.com/j82t4eb  

Meist gelesene Artikel
  • Deutschland schröpft seine Mittelschicht

Erstklassig nur bei Steuern und Abgaben

Ralf Vielhaber
Die OECD hat neuste Zahlen zur Belastung der Löhne mit Steuern und Abgaben vorgelegt. Und zeichnet da für Deutschland ein in Teilen erschreckendes Bild. Vor allem, wenn man an die Zukunft denkt.
  • Im Fokus: Aktien aus Neuseeland

Lukrative Titel vom anderen Ende der Welt

Auf der Suche nach spannenden Titeln in Neuseeland Copyright: Pixabay
Von Deutschland aus betrachtet, liegt Neuseeland am anderen Ende der Welt. Dieser Tatsache ist es wohl geschuldet, dass neuseeländische Titel bei hiesigen Anlegern kaum eine Rolle spielen. Das ist angesichts lukrativer Unternehmen und Investments ungerechtfertigt. Einige davon stellen wir heute vor.
  • Fuchs plus
  • FXFlat

Der Sieger im Ranking

FXFlat markiert im aktuellen Ranking die Benchmark für Broker. Mit einem hauchdünnen Vorsprung sichert sich der Broker den ersten Platz. Wir gratulieren dazu und sind dgespannt, ob uns der Broker auch im nächsten Jahr eine so tolle Leistung bietet.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Die alten Rezepte wirken nicht mehr

Geldpolitik völlig losgelöst

Charles Evans begreift die aktuelle Geldpolitik der Fed als restriktiv. Angesichts der aktuellen Zinsen scheint das eine steile These zu sein. Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen jedoch, dass althergebrachte Rezepte ihre Wirkung verloren haben.
  • Fuchs plus
  • Japans Trumpf ist die Schwäche der Anderen

Steuererhöhungen stehen an

Anstehende Steuererhöhungen in Japan werden in Zukunft die Konjunktur belasten. Für den Yen ergibt sich daraus ein trüber Ausblick. Die Stärke des Yen liegt aktuell vor allem in der Schwäche der Anderen.
  • Fuchs plus
  • Die Konjunktur kühlt sich weiter ab

Eurozone liefert schwache Signale

Die Konjunktur innerhalb der Eurozone verliert weiter an Fahrt. Indikator dafür sind die sinkenden Import- und Exportzahlen. Für die Perspektive des Euro zeichnet sich dadurch ein klares Bild.
Zum Seitenanfang