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Bewerbercheck mit dem Roboter

Die Tücken Künstlicher Intelligenz bei der Personalauswahl

Auch der Bewerbungsroboter hat Vorurteile. Ein regelmäßiges Updating von Software ist unvermeidlich.

Große Unternehmen nutzen immer häufiger Roboter für die Bewerberauswahl. Sie kommen zum Einsatz, wenn es darum geht, aus einer großen Fülle an eingehenden Bewerbungen die für das eigene Haus geeignetsten auszuwählen. Vodafone verfährt so und Unilever sowie eine ganze Anzahl Banken und Versicherungen. Hinzu kommen Großunternehmen des Einzelhandels.

In letzter Konsequenz entscheidet offiziell zwar immer noch ein Mensch, wer eingestellt wird. Dennoch gibt es immer mehr Fälle, in denen auch diese zentrale Entscheidung von der Maschine übernommen wird. Kein Unternehmen hängt das an die große Glocke. Teils sind es politische Erwägungen, teils die Furcht vor gewerkschaftlichem Zorn, der davor zurückschrecken lässt, über diesen Punkt mit Außenstehenden zu sprechen.

Auch Roboter können voreingenommen sein

Die Personalabteilungen feilen daher an den Logarithmen, die den Auswahlprozess steuern. Analysen der maschinellen Personalauswahl in Nordamerika, Australien und Westeuropa zeigen, dass die Roboter ein gewisses Maß an Voreingenommenheit gegenüber Bewerbern aufweisen. Die Erklärung ist einfach:

Die Roboter arbeiten mit einer Logarithmen-basierten Software, die im Wesentlichen von Menschen geschrieben wird. Damit finden die Vorurteile dieser Spezialisten Eingang in die Programme. Nachgewiesen werden rassische sowie geschlechtsspezifische Vorurteile bis hin zu Präferenzen bestimmter Ausbildungsgänge oder auch Schulen und Universitäten. Auch die Nationalität des Bewerbers kann eine wichtige Rolle bei der Auswahl spielen.

Fazit: Roboter-Personaler sind nicht objektiv. Als ein Ausweg zeichnet sich ab, dass immer mehr Unternehmen für Bewerber mit akademischem Ausbildungshintergrund inzwischen andere Software-Programme als für Nicht-Akademiker einsetzen.

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