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Vorsicht vor unüberlegten Kündigungen

E-Mail als Kündigung anerkannt

Hüten Sie sich vor unüberlegten E-Mails! Selbst Kündigungen per E-Mail werden vor Gericht als rechtskräftig angesehen.

Hüten Sie sich vor unüberlegten E-Mails! Selbst eine „hingeworfene" Kündigung wird vor Gericht als rechtskräftig angesehen. Im konkreten Fall stellte sich damit ein Arbeitnehmer selbst das Bein. Nachdem er gekündigt hatte, galt für ihn ein dreimonatiges Wettbewerbsverbot. Dafür sollte der Arbeitgeber eine Karenzentschädigung von 50% des bisherigen Gehalts zahlen. Doch der Arbeitgeber war säumig.

Der Arbeitnehmer forderte nach Ausbleiben der Zahlung nach einem Monat sein Geld. Als der Arbeitgeber nicht reagierte, schickte er ihm eine E-Mail: „Bezugnehmend auf Ihre E-Mail vom 1. März 2016 sowie das Telefonat mit Herrn B. möchte ich Ihnen mitteilen, dass ich mich ab sofort nicht mehr an das Wettbewerbsverbot gebunden fühle."

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