Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
0,00 €
569
Ein Viertel kehrt zurück in den Beruf

Großbritanniens Rentner füllen einen Teil der Fachkräftelücke

In Großbritannien strebt jeder vierte Rentner zurück an (s)einen Arbeitsplatz. Geld ist dabei nicht das Hauptmotiv. Für die Wirtschaft gibt es mehrere Gründe, sich darüber zu freuen.

Jeder vierte britische Rentner kehrt zurück an (s)einen Arbeitsplatz. Damit hebt Großbritannien im Angesicht des Brexit jetzt das verbliebene „Arbeitskräfte"Reservoir. Das zeigt eine Studie des King's College in London und der University of Manchester.

  • Hauptbeweggrund der Renter zum „Unretirement" sind die sozialen Kontakte. Vor allem, wenn der Partner verstorben ist, ist das ein zentraler Faktor. 
  • Andere sehnen sich nach der täglichen Routine zurück. 
  • Wieder andere scheuen den als selbstverständlich angesehenen Großeltern-Betreuungsdienst. 
  • Geld spielt nur eine zweitrangige Rolle. Vor allem, wenn die Hypothek auf das Eigenheim noch nicht abbezahlt ist oder die Rente für teure Reisen (Kreuzfahrten) nicht ausreicht.

Betriebe schätzen Retner und Pensionäre

Die Betriebe sind mit dem Trend glücklich. Sie schätzen die Rentner und Pensionäre als zuverlässige und gute Kräfte. Diese stellen keine überzogenen Gehaltsforderungen, schielen nicht mehr nach Beförderung und erkranken auch nicht häufiger als jüngere Menschen.

Die britische Wirtschaft ist auf diesen Trend aber auch dringend angewiesen. Mit dem Brexit-Entscheid hat der Zustrom ausländischer Arbeitskräfte auf die Insel bereits kräftig nachgelassen. In vielen Berufen
herrscht aber Mangel insbesondere an Fachkräften mit höherer Ausbildung. Diese sind allerdings auch am leichtesten zu motivieren, Männer eher als Frauen.

Fazit: Ein ähnlicher Trend steht auch Deutschland bevor. Der Gesetzgeber wird das Rentensystem entsprechend flexibilisieren (müssen).

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Kaffee wird teurer

Angebot dünnt aus und Container fehlen

Jetzt wird der Kaffee-Preis heiß. Einerseits mangelt es an Containern zum Transport der braunen Bohne. Andererseits gehen auf der Angebotsseite gut 30 Millionen Sack Kaffee verloren. Der Trinkgenuss dürfte somit bald wieder teurer werden.
  • Im Fokus: Insider-Geschäfte

Aktien, die die Vorstände kaufen

Im Fokus: Insider-Trades. Copyright: Pixabay
Anleger können sich gut an den Käufen und Verkäufen von Firmeninsidern orientieren. Die kennen "ihre" Firmen gut und positionieren sich bei Käufen oft strategisch. Wer solche Käufe und Verkäufe kennt und nachvollzieht, hat bei Investments oft ein gutes Chance-Risiko-Verhältnis.
  • Und täglich grüßt das italienische Murmeltier

Mario Draghi: Letzte Hoffnung für den Euro?

Krise in Rom. Copyright: Pexels
Mitgefangen, mitgehangen – das gilt in der EU. Daher ist jede Krise in einem größeren EU-Land – noch dazu in einem extrem hoch verschuldeten wie Italien – immer auch eine Krise des Euroraums und des Euro. Bekommt Italien nun seine letzte Chance?
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Ärger mit Inkassodienstleistern

Vermieter haben Handlungsoptionen

Vermieter haben immer öfter mit Inkassodienstleistern zu tun, die harsch gegen einen vermeintlich überzahlten Mietzins vorgehen. Insbesondere seit Einführung der Mietpreisbremse nimmt die Zahl der Fälle deutlich zu. Die gute Nachricht: Vermieter können sich dagegen wehren.
  • Editorial

Vom Trading leben - aber wie?

Welche Broker sind die besten, wenn Anleger vom Trading leben wollen? Dieser Frage gehen wir im Broker-Rating 2021 nach. Denn an der Börse können Trader gutes Geld verdienen - und mit den richtigen Produkten auch noch täglich. Wenn dann auch noch intakte Trends dazukommen, ist das schon fast ein Kinderspiel. Darum wächst das Interesse am kurzfristigen Trading. Und eine steigende Zahl von Anlegern will von Geschäften mit gehebelten Produkten leben. Das ist aber nicht so einfach wie es klingt.
  • Fuchs plus
  • Glogger & Partner Vermögensverwaltung, Stiftungsmanagement 2021, Qualifikationsrunde

Besuch in Krumbach

Wie schlägt sich die Glogger & Partner Vermögensverwaltung im Markttest Stiftung 2021? Copyright: Verlag Fuchsbriefe
Bodenständig-schwäbisch empfängt die Unternehmerfamilie Glogger die Deutsche Kinderhospizstiftung auf ihrer Website. Engagiert und empathisch wirbt man auch im Anlagevorschlag um den neuen Kunden. Doch steckt hinter der schönen Aufmachung auch Substanz oder wird es ein Besuch bei der „schrecklich netten Familie“?
Zum Seitenanfang