Optimierungspotenziale in der Weiterbildung
Unternehmen haben gute Potenziale, die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter zu optimieren. Das zeigt, die 6. Weiterbildungsstudie der Bitkom Akademie und der Unternehmensberatung HRpepper.
Drei von vier Mitarbeitern (74%) sehen Weiterbildung als zentralen Bestandteil ihrer Arbeit an (und nicht als Belohnung). Zudem sind sie davon überzeugt, dass gezielte Weiterbildung den Geschäftserfolg steigert. Allerdings vermisst jeder zweite Mitarbeiter eine klare Weiterbildungsstrategie seines Arbeitgebers. Demnach gebe es zwar Weiterbildungsangebote. Wie diese zur Unternehmensstrategie oder zu den individuellen Bedürfnissen oder Notwendigkeiten passen, erschließt sich aber den Mitarbeitern oft nicht. Hier könnten Unternehmen an einer besseren internen Kommunikation arbeiten.
Cost-Sharing eine akzeptierte Option
Es gibt eine große Bereitschaft der MItarbeiter, sich an den Kosten für Weiterbildung zu beteiligen. Laut Studie können sich 31% der Arbeitnehmer vorstellen, sich an den Kosten für die Weiterbildung zu beteiligen. Jeder zweite Mitarbeiter würde auch akzeptieren, sich nach einer Weiterbildung zeitlich an das Unternehmen zu binden. Das ist ein klares und für Unternehmen starkes Signal. Es zeigt sich darüber hinaus, dass Unternehmen die Motivation ihrer Mitarbeiter deutlich steigern können, wenn sie Weiterbildungen organisieren.
Fazit: KI-Weiterbildung darf kein Zufallsprodukt sein, sondern muss transparenter Bestandteil der Unternehmensstrategie sein. Und: Die Betriebe sollten die Bereitschaft der Beschäftigten nutzen, sich finanziell oder zeitlich für ihre Weiterbildung mehr zu engagieren.