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Schneller zum Ziel

Es gibt mehr Wege, ausländische Berufe schneller anerkennen zu lassen, als offiziell bekannt ist.
Es gibt mehr Wege, ausländische Berufe schneller anerkennen zu lassen, als offiziell bekannt ist. Ein Beispiel: Bis vor kurzem gab es für ausländische Fachkräfte die Möglichkeit, über das dänische Bildungsministerium die eigene Qualifizierung schnell und ohne bürokratischen Aufwand anerkennen zu lassen. Dazu füllte die Fachkraft ein Online-Formular (Ciriusonline) aus und schickte die Zeugnisse nach Dänemark. Innerhalb weniger Wochen kam die Anerkennung per Post. Abschlüsse aus Nicht-EU-Ländern, die in einem EU-Land anerkannt sind, gelten dann gewöhnlich auch in Deutschland. Ausnahme: die Handwerksberufe. Solche Abkürzungen über ausländische Behörden sind nur in Hintergrundzirkeln von Personalern zu erfahren. Listen gibt es dafür nicht. Ansonsten gilt der vorgeschriebene Weg über die deutschen Behörden. Zentrale Anlaufstelle bundesweit ist die IHK FOSA (Foreign Skills Approval, www.ihk-fosa.de). Schon im Vorfeld einer Einstellung können Sie prüfen, ob ein Berufsabschluss gute Chancen für die Anerkennung hat. Auf www.bp-portal.de (wird vom BMWi unterstützt) bekommen Unternehmen Hinweise. Auf der Seite des Bundesforschungsministeriums www.anerkennung-in-deutschland.de können ausländische Fachkräfte sehen, wie der Ablauf des Anerkennungsverfahrens ist.

Fazit: Spitzen Sie die Ohren – hin und wieder öffnen sich in Europa kurze Wege zur Anerkennung ausländischer Abschlüsse. Wir informieren weiter.

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