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Teure Billigreisen

Der Verzicht auf Service zahlt sich bei Geschäftsreisen nicht unbedingt aus.
Der Verzicht auf Service zahlt sich bei Geschäftsreisen nicht unbedingt aus. Er kann am Ende sogar teuer werden. Der Deutsche ReiseVerband hat dazu 220 Manager befragt, die häufig mit dem Flugzeug verreisen. Dabei kamen die Billigflieger nicht gut weg. Zwei Fünftel der Befragten halten die Billigflieger am Ende sogar für teurer als die „normalen“ Fluglinien, weil das Preis-Leistungsverhältnis nicht stimmt. Extrazahlungen für Sitzplatzreservierungen, aufgegebenes Gepäck, Umbuchungen oder Namensänderungen treiben den Preis in die Höhe, heißt es. Vor allem die Leistungen der Billig-Airlines bekommen schlechte Noten. 54% der Geschäftsreisenden sind demnach schon mindestens einmal bei einem Low-Cost-Flug verspätet gelandet, bei Linienfluggesellschaften waren es 45%.Kann man an dieser Zahl zumindest zweifeln – welcher Vielflieger erinnert sich schon so genau daran, wann er wo mit welchem Flieger verspätet gelandet ist –, wollen 40% der Business Traveller bereits erlebt haben, dass der Jet einer Billig-Airline überbucht war. Mit anderen Anbietern sei dies nur in 25% der Fälle passiert. 38% beklagen fehlende Servicementalität und unfreundliches Personal bei Low-Cost-Anbietern, bei Linienfluggesellschaften sind dies 24%. Auch das Sicherheitsempfinden soll bei Billigfliegern geringer sein. 35% der Befragten sorgen sich bei diesen angeblich um ihre Sicherheit an Bord. Lediglich 20% empfinden dies bei anderen Fluggesellschaften so. Bei 30% der Geschäftsreisenden ist schon mindestens einmal ein Low-Cost-Flug wegen technischer Mängel ausgefallen, 17% berichten dasselbe über Linienflüge.

Fazit: Achten Sie vor Buchungen auf Nebenkosten und holen Sie Erkundigungen über die Zuverlässigkeit ein. Denn im Zweifel erhalten Sie höchstens 600 Euro Entschädigung – auch wenn Ihnen ein Riesengeschäft durch einen Flugausfall durch die Lappen geht.

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