Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
1144
Betrieb | Personal

Zur Chefsache machen

Kluges Mikromanagement verbessert die Produktivität.Was zu beachten ist.
Die Detailverliebtheit von Führungskräften ist zu Unrecht in Verruf geraten. Ganz ohne Mikromanagement geht es nämlich auch nicht. Kritiker verdammen diese Vorgehensweise zwar als ineffizient und als Ausdruck einer veralteten Kontrollkultur. Der amerikanische Human-Resources-Experte Jason Saba rät nun aber dazu, das Kind nicht mit dem Bade auszuschütten. Es kommt auf das richtige Maß an. Vor allem im Projektmanagement lassen viele Führungsleute ihre Mitarbeiter ohne eindeutige Vorgaben im Unklaren. Gerade die Generation Y legt jedoch großen Wert auf ein konstruktives Feedback vom Chef. Mit Detailwissen in der Arbeitnehmerführung…
  • hebt der Vorgesetzte die Lernkurve von Neueinsteigern. Einmischung ist auf jeden Fall besser, als sie ins „kalte Wasser“ zu werfen,

  • wächst das Verständnis des Vorgesetzten für die Arbeit seines Mitarbeiters. Spätere Ziel- und Gehaltsverhandlungen werden einfacher.

Mit gutem Mikromanagement in der Projektführung…
  • verstehen die Mitarbeiter besser, welche Aufgabe Priorität hat,

  • werden die Zuständigkeiten klarer definiert,

  • können junge Mitarbeiter motiviert werden, die in der Hierarchie sonst selten zu Wort kommen.

Mit Mikromanagement im Kundendienst…
  • ist der Unternehmer näher am Kunden. Es gewährt ihm einen direkten Einblick in die Qualität von Produkten und Dienstleistungen. So legte der Geschäftsführer eines Erkältungsmittel-Produzenten jeder Packung eine persönliche Karte bei, die neben Genesungswünschen auch seine direkte E-Mailadresse enthielt. Von Kundenwünschen und -beschwerden erfährt der Chef so als erster.

Fazit: Nur wenn Sie Ihre Mitarbeiter und deren Arbeit gut kennen, können Sie wirklich loslassen. Manches darf Chefsache bleiben.

Neueste Artikel
  • Gesamtschau und Wochenbericht in KW 20 für PP V, PP VII, PP VIII und PP IX

FUCHS-Performanceprojekte: Vier Märkte, vier Wahrheiten - Weberbank brilliert, DRH setzt beeindruckende Akzente

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Die Performance-Projekte zeigen ein außergewöhnlich differenziertes Marktbild: Während Projekt 8 vom Benchmark nahezu vollständig dominiert wird, entsteht in Projekt 7 breite Outperformance, und Projekt 9 liefert einen stabilen Wettbewerb mit klarer Spitzengruppe. Nur in Projekt 5 bleibt das Benchmark unangefochten führend. Über alle Projekte hinweg zeigt sich: Entscheidend ist nicht Aktivität, sondern die Fähigkeit, Rendite und Risiko in Einklang zu bringen. Lesen sie hier.
  • Wochenbericht zu Projekt IX in KW 20: Stabilität und Wettbewerb auf Augenhöhe

Weberbank, DRH und Kaiser Partner dominieren – vier Verwalter schlagen Benchmark

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Das Performance-Projekt 9 (Stiftungsportfolio) präsentiert sich als stabiler Wettbewerb auf hohem Niveau: Vier Vermögensverwalter übertreffen das Benchmarkdepot bei der Vermögensentwicklung. Angeführt von der Weberbank mit über 55.000 Euro Zugewinn zeigt sich eine klare Spitzengruppe. Das Benchmarkdepot selbst überzeugt mit starkem Plus und niedrigem Drawdown, bleibt aber hinter den Besten zurück. Gleichzeitig bestätigt das Fehlen von Handelsaktivitäten die Qualität langfristiger Allokationen.
  • Wochenbericht zu Projekt VIII in KW 20: Performance, Gewinner und Verlierer

Weberbank einzige Gewinnerin

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Das Performance-Projekt 8 (vermögensverwaltende Fonds) zeigt ein klares Bild: Während das Benchmarkdepot mit +12.872 Euro und null Prozent Drawdown überzeugt, gelingt es nur einem einzigen Vermögensverwalter, diese Performance zu übertreffen. Die Weberbank setzt sich mit +13.559 Euro an die Spitze, während 98 von 99 Teilnehmern zurückfallen. Gleichzeitig verliert das Gesamtfeld im Schnitt an Vermögen – ein starkes Signal für die Dominanz des Benchmarkdepots in einem schwachen Marktumfeld.
Zum Seitenanfang