Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
2314
LAG Niedersachsen: Wirtschaftliche Gründe rechtfertigen Streichung von Inflationsprämien

Inflationsprämien-Streichung auch für AT-Angestellte

© Dar1930 / Getty images / iStock
Das Landesarbeitsgericht Niedersachsen entschied: Unternehmen können zugesagte Inflationsprämien aus wirtschaftlichen Gründen streichen, auch für außertariflich bezahlte Mitarbeiter.

Muss ein Unternehmen eine zugesagte Inflationsprämie aus wirtschaftlichen Gründen streichen, betrifft das auch außertariflich bezahlte Angestellte (AT-Verträge). Das hat das Landesarbeitsgericht (LAG) Niedersachsen entschieden. Wenn die übrigen Mitarbeiter die Prämie (oder einen zweiten Teil) entgegen einer früheren Zusage nicht ausgezahlt bekommen, gilt das auch für AT-Mitarbeiter. In dem Streitfall hatte das Unternehmen eine frühere Auszahlungszusage wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten zurückgenommen. Hintergrund der Streichung war ein vom Gericht akzeptiertes „notwendiges Ergebnisverbesserungsprogramm“ des Unternehmens. Eine Veränderung der entsprechenden Betriebsvereinbarung hatte in Abstimmung mit dem Betriebsrat ebenfalls stattgefunden. Dennoch hatten vier AT-Angestellte auf die Zahlung der vollständigen Prämie geklagt, vor dem LAG aber verloren.

Fazit: Wird eine Betriebsvereinbarung mit Einverständnis des Betriebsrats abgeändert, gelten die neuen Regelungen auch für AT-Mitarbeiter.

Urteile: LAG Niedersachsen vom 30.9.2025, Az.: 9 SLa 792/24; 9 SLa 808/24; 9 SLa 811/24; 9 SLa 812/24

Neueste Artikel
  • Wochenbericht zu Projekt VIII in KW 16: Performance, Gewinner und Verlierer

LBBW Schweiz, Zürcher Kantonalbank Österreich und Julius Bär schlagen das Benchmarkdepot

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Die Kalenderwoche 16 zeigt im Projekt 8 die stille Macht der Allokation. Ohne Umschichtungen, ohne taktische Korrekturen wirken allein Marktbewegung und Portfoliostruktur. Das Benchmarkdepot legt spürbar zu – doch mehrere Banken ziehen vorbei, andere bleiben überraschend zurück. Diese Woche offenbart, welche Fondsstrategien tragen, wo Risiko bezahlt wird und wo Vorsicht zur Renditebremse wird.
  • Wochenbericht zu Projekt VII: Bewegung, Mut und Momentum im Private Banking

Über dem Maßstab: Fürst Fugger Privatbank, BTG Pactual Europe, Frankfurter Bankgesellschaft und weitere Spitzenhäuser vor dem Benchmarkdepot

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Das Projekt 7 (Private Banking Depot) liefert in Kalenderwoche 16 ein seltenes Spannungsfeld. Während das Benchmarkdepot bewusst stillhält, greifen mehrere Banken aktiv ins Portfolio ein. Verkäufe, Käufe, Umbauten: Hier wird gehandelt. Doch lohnt sich der Eingriff? Wer baut Vermögen schneller auf, wer reduziert Risiken effektiver – und wer bleibt trotz Aktivität hinter dem Benchmark zurück? Projekt 7 zeigt, wann Handeln wirkt und wann Struktur genügt.
  • Fuchs plus
  • Monitoring bestätigt positiven Eindruck FV Frankfurter Vermögen AG

FV Frankfurter Vermögen: Ampel für Selbstauskunft und Vertrauensampel leuchten jetzt beide Grün

Illustriert mit ChatGPT
Die FV Frankfurter Vermögen AG hat der FUCHSBRIEFE PRÜFINSTANZ 2026 nach einer Auszeit erneut eine vollständig ausgefüllte Selbstauskunft vorgelegt. Das aktuelle Monitoring zeigt ein klares Bild: strukturierte Abläufe, ein zentrales Beschwerdemanagement, keine Beschwerden in den vergangenen drei Jahren und keine juristischen Auseinandersetzungen mit Kunden. Sowohl die Selbstauskunft‑Ampel als auch die Vertrauensampel stehen auf Grün – ein deutliches Signal am Markt.
Zum Seitenanfang