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Negative Bericht über Geschäftsführer und Firma sind nicht automatisch zu löschen

Informationsrecht schlägt Persönlichkeitsrecht

Es gibt auch für Unternehmen und deren Geschäftsführer kein automatisches "Recht auf Vergessenwerden" im Internet. Kritische Artikel über Firmen und deren Führungskräfte sind dabei nicht anders zu behandeln als die von Privatleuten. Gilt das aber auch dann, wenn im Zeitungsartikel Klarnamen der Firma und Person genannt sind?

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat die Anforderungen an das "Recht auf Vergessenwerden" nach Art. 17 DSGVO weiter konkretisiert. Danach sind Suchmaschinenbetreiber wie Google nur nach einer umfassenden Interessenabwägung zur Auslistung von bestimmten Beiträgen verpflichtet. 

Im konkreten Fall ist Google nicht verpflichtet, negative, aber zutreffende Berichte über eine Firma oder deren Geschäftsführer nach wenigen Jahren aus der Trefferliste seiner Suchmaschine zu löschen. 

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