Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-0
0,00 €
661
Wirtschaftlicher Inhaber entscheidend

Abschreibungen: Jedes Wirtschaftsgut einzeln betrachten

Jedes Wirtschaftsgut ist für sich abzuschreiben. Erst wenn Sie tatsächlich sein Inhaber sind, greift die Möglichkeit zur Abschreibung.
Achten Sie bei abschreibungsfähigen Wirtschaftsgütern auf den Termin der Abnahme! Erst, wenn Sie wirtschaftlicher Inhaber sind, greift für Sie die Möglichkeit zur Abschreibung. Diese Unterscheidung kann dazu führen, dass Sie in einem Jahr bereits Einnahmen haben, aber auf die Anlagen, mit denen sie diese erwirtschaften, keine Abschreibungen vornehmen können (BFH-Urteil vom 22.9.2016, Az. IV R 1/14). In einem vor dem BFH verhandelten Fall ging es um einen Windpark. Der wurde finanztechnisch fein säuberlich in seine Bestandteile zerlegt. Jede einzelne Windkraftanlage ist mit dem Fundament und dem Transformator einschließlich der gesamten Niederspannungsverkabelung separat aufgeführt. Weiteres eigenständiges zusammengesetztes Wirtschaftsgut ist die komplette Kabelanlage zwischen den Transformatoren und dem Stromnetz des Energieversorgers samt der Übergabestation. Und auch die Zufahrtswege stellen ein eigenständiges Wirtschaftsgut dar. Für jede einzelne Windkraftanlage fällt der Abschreibungsbeginn auf einen anderen Termin. Dieser kann zwar vor der Inbetriebnahme liegen, nicht aber vor dem Zeitpunkt, an dem Eigenbesitz, Gefahr, Nutzungen und Lasten auf den Erwerber übergehen. Stich-Termin ist die Abnahme durch den Erwerber/Besteller. Im verhandelten Fall wurden zwar die Anlagen betrieben, aber erst im Jahr darauf abgenommen.

Fazit: Beachten Sie die vom Gericht gesetzte Norm des Gefahrenübergangs bei der steuerlichen Gestaltung von Gewinnen unter Berücksichtigung von Abschreibungen – indem Sie bspw. den Abnahmetermin entsprechend festlegen.

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Zu viele Unwägbarkeiten

Die Mär vom vorzeitigen Kanzlerwechsel

Ein Thronwechsel im Kanzleramt ist derzeit nicht zu erwarten. Copyright: Pixabay
Deutschland diskutiert über einen vorzeitigen Kanzlerwechsel. Merkel wirke müde, Impulse seien von ihr nicht mehr zu erwarten. Die designierte Nachfolgerin Annegret Kramp-Karrenbauer stehe kurz vor Halbzeit in den Startlöchern. Was sich plausibel liest, ist es beim Blick hinter die Kulissen noch lange nicht. FUCHSBRIEFE berichten, was in Berlin hinter den Kulissen dazu zu hören ist .
  • Fuchs plus
  • Im Fokus: Aktien aus Australien

Viel zu entdecken in Down Under

Im Fokus: Aktien aus Australien Copyright: Pixabay
Nachdem wir vor wenigen Wochen Titel aus Neuseeland vorgestellt haben, fokussieren wir uns in dieser Woche auf den großen Bruder: Australien. Durch die räumliche Distanz kommen europäische Anleger nur selten mit australischen Titeln in Kontakt. Ein Manko, das es angesichts der soliden Wirtschaft und lukrativer Unternehmen auszuräumen gilt.
  • Fuchs plus
  • Im Fokus: Wasserstoff und Brennstoffzellen

Suche nach Diesel-Alternativen treibt an

Wasserstoff-Atom Copyright: Pixabay
Saubere, ökologische und nachhaltige Antriebsmöglichkeiten sind derzeit gefragt. Dass man Wasserstoff als Energieträger nutzen kann, lernt man bereits im Chemie-Unterricht in der Schule. Auch heute schon, kann man mit einem Wasserstoff-Motor nicht unerhebliche Reichweiten erreichen. Durch die Diesel-Diskussion werden diese Motoren stärker gefragt. Findige Konzerne werden auf ebenso innovative Zulieferer aus der Branche angewiesen sein. Wir stellen einige der potenziellen Profiteure vor.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Bank für Sozialwirtschaft, Stiftungsmanagement 2019: Qualifikation

Keinerlei Enthusiasmus

Die Bank für Sozialwirtschaft hat es nicht in die Endauswahl geschafft.
So geht es nicht. Die Bank für Sozialwirtschaft kommt mit einem 08-15 Angebot daher. Die vorgegebenen Kundenwünsche werden unter den Tisch gekehrt. Wichtige Angaben zu den Kompetenzen des Hauses werden nicht gegeben. Damit macht es sich die Bank viel zu einfach und stellt sich mit diesem Angebot im Wettbewerberumfeld selbst ins Abseits.
  • Fuchs plus
  • HSBC, Stiftungsmanagement 2019: Qualifikation

Viel heiße Luft

Die HSBC hat es nicht in die Endauswahl geschafft.
HSBC hat nach eigenen Angaben alle notwendigen Qualifikationen im Stiftungsmanagement und kann auf eine lange Tradition zurückbleiben. Im spezifischen Fall kocht die HSBC allerdings nur mit Wasser. Intelligente Überraschungsmomente sucht man vergebens. Einige Kundenwünsche werden sogar kurzerhand negiert. Mit dieser Haltung kann die HSBC nicht an vorderster Front mitspielen.
  • Uni-Leitungen ohne Rückgrat

Professoren-Pranger und Repression

An den Unis grassiert ein Klima der geistigen Repression. Studenten führen sich auf wie Jakobiner, Universitätsleitungen geben klein bei. Die Tempel der geistigen Freiheit verkümmern zu Höhlen des eingeschränkten Diskurses mit einem virtuellen Pranger im Zentrum. Fuchsbriefe-Chefredakteur Ralf Vielhaber über eine traurige Entwicklung, die an der US-Elite-Uni Harvard gerade wieder „Schule" macht.
Zum Seitenanfang