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Sparchancen mit Betriebsvermögen

Erbschaftssteuer: Gestaltungsspielräume

Auch die neue Erbschaftssteuer bietet Unternehmern einen Gestaltungsspielraum, der es möglich macht, die Steuer zu vermeiden.
Wenn Sie Verwaltungsvermögen in Betriebsvermögen „verwandeln“, sparen Sie auch unter dem neuen Recht Erbschaftsteuer. Denn betriebliches Vermögen ist bei der Erbschaftsteuer begünstigt. Verwaltungsvermögen ist es nicht, wenn es über einer Freigrenze von 20% des Werts des Unternehmens liegt. Dazu zählen z. B. fremdvermietete Immobilien; Anteile an Kapitalgesellschaften von unter 25%; Wertpapiere und vergleichbare Forderungen; Zahlungsmittel, Geschäftsguthaben und andere Forderungen; Kunstgegenstände, Sammlungen, Münzen, Edelmetalle usw. Die Steuer-Kanzlei Noerr nennt Ansatzpunkte:
  • der Erwerb von geschlossenen Fonds (Mitunternehmeranteilen), die als betriebliches Vermögen gewertet werden

  • der Erwerb oder die Gründung einer Bank ermöglicht den steuerfreien Übergang von Barvermögen bzw. Wertpapieren.

  • Immobilien sollten in eine Gesellschaft eingebracht werden, deren Zweck die Vermietung von Wohnungen ist. Das macht sie zu Betriebsvermögen.

  • Bei größeren Unternehmen bzw. Vermögen ist die Gründung einer Familienstiftung reizvoll. Eine Familienstiftung ist alle 30 Jahre erbschaftsteuerpflichtig. Zum Stichtag muss das Vermögen so umgewidmet werden, dass die Steuer minimiert wird.

Fazit: Die Umwidmung von Vermögen erfordert Planung und somit Zeit. Bedenken Sie das rechtzeitig.

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