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Bei Spenden an Kirchen in der EU

Finanzamt muss Zuwendungen überprüfen

Zuwendungen an Kirchen (früher Spenden) in der EU sind steuerlich begünstigt. Das deutsche Finanzamt muss aber prüfen, ob dies so vorgegeben sei wie Spenden an deutsche Kirchen

Förderzuwendungen in der EU werden jetzt steuerlich anerkannt. Ausgaben zur Förderung mildtätiger, kirchlicher, religiöser, wissenschaftlicher und der als besonders förderungswürdig anerkannten gemeinnützigen Zwecke werden als „Zuwendungen" bezeichnet; früher hießen sie „Spenden". Aufgrund der neusten EuGH-Rechtsprechung musste der deutsche Gesetzgeber einen Steuerabzug auch für Spenden an Organisationen in anderen EU-Mitgliedstaaten bzw. EWR-Raum einführen.

Das Finanzamt muss die Begünstigung aber sorgfältig überprüfen. Der Steuerabzug von Spenden an eine Organisation mit Sitz in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union als sog. Sonderausgaben hat nämlichVoraussetzungen. So muss die begünstigte Einrichtung die Voraussetzungen der nationalen deutschen Rechtsvorschriften für die Gewährung von Steuervergünstigungen erfüllen. Dazu müssen die §§ 51 bis 68 AO für die Gewährung von Steuervergünstigungen umgesetzt werden.

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